La Linea - Die Grenze oder der Traum

Die Grenze oder Der Traum vom besseren Leben von Ann Jaramillo
Eine Theatergeschichte für Menschen ab 12 Jahren
Fassung von Beate Seidel und Catja Baumann

Während die Grenzen zwischen Ost und West fallen, werden zwischen der Nord- und der Südhalbkugel neue errichtet – so die über 1000 Kilometer lange Mauer zwischen Mexiko und den USA: „La Linea“. Sie ist der Ort des Kampfes zweier Kinder um unsere Zukunft.

Endlich ist es so weit! Miguel kann sich auf den Weg nach Norden, über „la línea“ (die Grenze) machen und das ärmliche, langweilige Leben in San Jacinto hinter sich lassen. Endlich hat sein Vater in Kalifornien das nötige Geld zusammengespart, um dem Sohn die schwierige Fahrt zu ermöglichen. Sieben Jahre hat der Traum vom besseren Leben in den USA die Familie schon getrennt. Und nun, an Miguels 15. Geburtstag, soll das anders werden. Aufgeregt und glücklich packt Miguel seinen Rucksack, bereit, sich von allen und allem zu trennen. Aber er hat nicht mit seiner Schwester Elena gerechnet, die es wie ihn aus San Jacinto weg treibt und ihm folgt. Zusammen müssen die Geschwister die lebensgefährliche Reise auf dem „mata gente“, dem Todeszug, und die qualvolle Durchquerung der Wüste meistern. Und wäre nicht der lebenskluge, alte Javier, bliebe der Traum vom besseren Leben nur eine Fata Morgana, die in der Tod bringenden Wüstenhitze verglüht.

Regie Catja Baumann Bühne und Kostüme Anja Koch Dramaturgie Beate Seidel Mit Jan Krauter (Miguel), Lisa Bitter (Elena), Bernhard Baier (Javier), Marietta Meguid (Abuelita / Miguels Großmutter / Maria / Indiofrau / Dorfbewohnerin), Peter Sikorski (Chuy / Juanito / Fernando / Sanchez / Dorfbewohner ), Markus Lerch (El Plomero / Epifanio / Don Clemente / Don Colmillo / Morales / Santo), Dilaver Gök (Indiomann / Dorfbewohner / Eisverkäufer / José / Busfahrer)

Im Anschluss an die Vorstellung am 31. Januar findet ein Publikumsgespräch mit Catja Baumann statt. Moderation: Maike Schiller (Hamburger Abendblatt)

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