Weltreise ohne Pass

Hafenrundfahrt und Lesung
Weltreise ohne Pass - Migrationsgeschichte(n) gestern und heute

Als Neunjährige flieht Arian Talebian mit ihrer Familie aus Afghanistan nach Hamburg. Erste Station 1999: das Flüchtlingsschiff „Bibby Altona“. Als Hamburger Schülerin, die von der Abschiebung bedroht ist, beschreibt sie in ihrem Buch „Weltreise ohne Pass“ ihren langen Weg, ihre Flucht aus Afghanistan. In ihrer Erzählung geht es allein um die Reise, wie Arian, ihre Familie und einige andere sie erlebten. Schöne Erlebnisse und traumatische Erinnerungen stehen dabei stets nebeneinander. Die Kindheit des Mädchens zieht schnell vorüber, umso faszinierender der Optimismus, den die junge Autorin heute ausstrahlt. „Man muss immer an sich glauben und die Hoffnung nie verlieren. Es ist egal, wie schlecht es vielleicht am Ende aussehen kann. Man gewinnt nur gegen seine Gegner, wenn man an sich glaubt und die Hoffnung nie aufgibt. Durch diese Reise habe ich das alles gelernt, also war die Reise nicht ganz umsonst.“ Arian Talebian, 2005

Treffpunkt Anleger Vorsetzen (am Feuerschiff), U-Bahn Baumwall, Ausgang Überseebrücke

In Kooperation mit der Hafengruppe Hamburg und open school 

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