Violenza 2025

von Michiel Vandevelde, Pankaj Tiwari und Eneas Prawdzic
Acht Tänzerinnen und Tänzer performen synchron auf einer Bühne mit Nebel und Säulen im Hintergrund, in einer atmosphärischen Beleuchtung.
Sprache Deutsch mit englischen Übertiteln
Content Notes
Achtung: Die Performance verwendet Stroboskoplichter, die bei Personen mit photosensitiver Epilepsie zu Unbehagen oder Anfällen führen können. Das künstlerische Team möchte das Publikum darauf hinweisen: Das Stück enthält explizit rassistische, sexistische und rechtsextreme Sprache.

Sie sind unzufrieden, lehnen die heutige Gesellschaftsordnung ab und haben zuletzt rechts gewählt: junge Männer. Kaum eine Bevölkerungsgruppe trägt stärker zum Vormarsch rechter Parteien bei – weltweit und auch hierzulande. Nach Arbeiten mit linken Jugendlichen sind Vandevelde, Tiwari und Prawdzic diesmal ins gegnerische Milieu eingetaucht. Entstanden ist ein streitbares und physisches Theaterstück mit fünf jungen Männern. Sie fordern das Ende der liberalen Demokratie und glauben, bald in der Mehrheit zu sein.

Mit Violenza 2025 ist „ein starkes, phasenweise kaum erträgliches Mahnstück“ (Salzburger Nachrichten) gelungen, eine verstörende Vorschau auf das, was kommen könnte, wenn sie mit ihrer Prognose recht behalten.

 

Nach der Vorstellung am 8.2. findet ein Nachgespräch mit der Hamburger Abendblatt-Journalistin Maike Schiller statt.

 

Darsteller Jakob, Lukas, Max, Nick und Rafael

Regie Eneas Prawdzic, Pankaj Tiwari und Michiel Vandevelde

Choreografie, Bühnenbild und Licht Michiel Vandevelde
Technik Maxim Van Meerhaeghe
Übertitel Anna Leader

 

In Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’25 / Mit freundlicher Unterstützung der Regierung Flanderns und der Gaulhofer Industrie-Holding

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