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Theaterakademie Hamburg / Körber Studio Junge Regie 2026 von Malak Jayeola Aderounmu Regie Niyousha Azari
Ein Tänzer interagiert mit riesigen, fließenden pinken Stoffbahnen auf einer Bühne mit kräftiger Beleuchtung.
Sprache Englische Übertitel

Wir treff en uns in Sirat – jenem Ort, an dem Menschen laut islamischer  Vorstellung nach dem Tod für ihr Handeln auf der Erde Rechenschaft  ablegen. Dort entscheidet sich, ob ein Mensch ins Paradies oder in die Hölle gelangt. Der einzige Moment vielleicht, in dem wir Gott tatsächlich  begegnen – und die einzige Gelegenheit, ihn mit dem zu konfrontieren, was auf der Erde in seinem Namen geschieht. 

Doch inwiefern steckt Frauenhass in der Religion selbst – oder wird sie zu diesem Zwecke instrumentalisiert? Wir bringen die Geschichten von Frauen mit: Zeugnisse von grausamen Praktiken, die sie erlitten haben und die stets  religiös begründet werden. Es sind die Stimmen von Frauen, die den Mut  fanden, über ihre Erfahrungen zu sprechen – und damit ein System ins Wanken bringen. 
(Studienprojekt II im 3. Jahr/Abschlussjahr)

 

NIYOUSHA AZARI *2001 in Teheran. Nach einem Schauspielstudium im Iran, studiert sie derzeit Regie an der Theaterakademie der HfMT Hamburg. Ihre interdisziplinären Arbeiten bewegen sich zwischen Theater, Performance und Installation. Sie steht für künstlerisch wie politisch positionierte, atmosphärisch dichte und präzise entwickelte Formate.


Text Malak Jayeola Aderounmu

Bühne Frida Navrátil

Kostüm Alexa Gieseler, Anouk Felscher

Dramaturgie Lilli Oeverink

Musik Candid Rütter

Licht Elisabeth Dimigen

Englische Übertitel Joseph Mattheo Nob

Mit Annie Oreopoulos, Maria Leonie Berten, Sarah Gaia Calderon Stephan, Minou M. Baghbani, Mahta Aminaei, Negin Razzaghi
 

  • Regie

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