Klaus Manns Roman Mephisto spielt in der Zeit der späten Weimarer Republik und des erstarkenden Nationalsozialismus: Für den Schauspieler Hendrik Höfgen beginnt mit seinem Engagement in Berlin ein beängstigender Aufstieg. Nach seinem Triumph in der Rolle des Mephisto wird er vom faschistischen Ministerpräsidenten zum Intendanten berufen. Es folgt das Lavieren zwischen Anpassung und Aufbegehren, zwischen Profit und Systemkritik, zwischen Kunst und Macht. Mephisto ist ein vernichtendes Zeugnis der Biografie des Schauspielers und Intendanten Gustaf Gründgens: ein Schlüsseltext über die Verantwortung des Einzelnen in einem faschistischen Staat.
Mephisto wurde zum Theatertreffen 2026 eingeladen. Thomas Schmauser ist für seine Rolle Hendrik Höfgen zum Schauspieler des Jahres 2025 von Theater heute gewählt worden. Außerdem erhielt er den FAUST Theaterpreis 2025 sowie den Gertrud-Eysoldt-Ring.
Produktion Münchner Kammerspiele
Regie Jette Steckel
Mit Bless Amada, Erwin Aljukić, Johanna Eiworth, Elias Krischke, Linda Pöppel, Thomas Schmauser, Maren Solty, Edmund Telgenkämper, Martin Weigel
Bühne Florian Lösche
Kostüme Pauline Hüners
Musik Mark Badur, Elias Krischke
Lichtdesign Maximilian Kraußmüller
Fassung Emilia Heinrich, Jette Steckel, Johanna Höhmann
Dramaturgie Johanna Höhmann, Theresa Schlesinger, Carl Hegemann
Termine
Weitere Vorstellungstermine sind in Planung.










