Pata Popov
1995 in Vilnius, Litauen geboren. Pata Darijus Popov lebt und arbeitet in Berlin sowie Offenbach am Main als freischaffende*r interdisziplinäre*r Künstler*in mit Fokus auf Videoarbeiten. Pata studierte Grafikdesign an der Academy of Arts in Vilnius und anschließend Mediendesign und Film an der HfG Offenbach. Deren künstlerische Praxis bewegt sich zwischen grafischer Gestaltung, Video-Filmarbeit und installativer digitaler Raumgestaltung.
Seit 2023 ist Popov Stipendiat*in des Baltic Women in Film Mentorship Programms. Deren Film XXX wurde 2024/2025 unter anderem beim Kasseler Dokfest,Berlinale und beim Le Fesses-tival in Geneve, Schweiz, gezeigt.
Pata Popovs Videokunst fand erstmals mit antigone. ein requiem, einer Produktion des Little Black Fish Collective und Dzest:re den Weg ins Theater (Theater unterm Dach 2022). In der Spielzeit 2023/24 sind deren Videoinstallationen in der Inszenierung von Blutbuch (Ran Chai Bar-Zvi) am Schauspiel Hannover zu sehen. 2024 wirkte they als Video- und interdisziplinär*er Künstler*in in der Produktion Moise und die Welt der Vernunft (Alexander Giesche) am Schauspiel Zürich mit, und 2025 ist deren Arbeit in Frommer Tanz (Ran Chai Bar-Zvi) am Thalia Theater Hamburg zu erleben.
Patas Arbeiten fusionieren grafische Gestaltung mit bewegtem Bild und they schätzt kollektive Strukturen sowie (post)migrantische Perspektiven in deren Projekten. Für them ist es besonders wichtig, immer wieder neue Formen des bewegten Bildes und elektronische Medien zu erforschen. Dabei experimentiert they mit Archiven, Robotik und performativen Formen von Gestaltung im bewegten Bild.