"Nichts steht geschrieben..."

Gastspiel Jugendmigrationsdienst des CJD Hamburg-Eutin

„…und in meinem Lebensbuch schon gar nicht“, heißt es bei Lawrence von Arabien, „es sei denn das, was ich selber hineinschreibe.“

Für dieses Projekt des CJD Hamburg und der Staatlichen Fremdsprachenschule H15 gewähren jugendliche Zugewanderte Einblicke in ihrer Biografie und nähern sich ihrer eigenen, oft verschütteten Geschichte zunächst in ihrer Muttersprache. Vor den Fragen nach dem Unterschied ihres „Vorher“ und ihres „Jetzt“ versuchen sie, beide Aspekte ihres Lebens in einen Zusammenhang zu bringen. Das Leben gerinnt zu Geschichten, die die jungen Menschen mittels Simultanübersetzung an diesem Abend vorstellen.

Bei den Jugendlichen handelt es sich um Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren, bei vielen von ihnen um minderjährige, meist unbegleitete Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten in Afghanistan, Iran und Irak. Die Veranstaltung ist der Auftakt für das geplante Projekt „Gott und die Welt und ich“, das in Zusammenarbeit vom Thalia Theater und dem Migrationsdienst des CJD Hamburg mit verschiedenen Hamburger Schulen im September 2012 starten wird.

Leitung Ute Grütter, Kirsten von der Wehl

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