Schlafes Bruder

nach Robert Schneider in einer Fassung von Laura Linnenbaum und Sibylle Baschung
Regie Laura Linnenbaum
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. / Hessische Theaterakademie

„Schlafes Bruder“ ist die Geschichte des Naturgenies und Organisten Elias Alder, die von den Geschwistern Elsbeth und Peter erzählt wird. Was die beiden eint, ist das Bedürfnis, Elias möglichst nahe zu sein, Teil zu haben an seiner Kunst, seinen Gefühlen und seiner Liebe. Beide gehen jedoch von unterschiedlichen Versionen von Elias’ Lebensgeschichte aus und beide sind überzeugt, ohne Elias, ohne seine Kunst und seine Fähigkeit Dinge wahrzunehmen, das Leben in seiner vollen Intensität zu verpassen. Sie kämpfen um seine Geschichte wie um ihre eigene. Was ist wahr oder gelogen, erfunden oder Fakt? Und: Spielt das überhaupt eine Rolle?

Laura Linnenbaum *1986 in Nürnberg, studiert seit 2007 Schauspielregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Während des Studiums entstanden Projekte für den Heidelberger Stückemarkt, das Thalia Theater Hamburg, die Händel-Festspiele Karlsruhe sowie die Heidelberger Schlossfestspiele. 2009 entwickelte Laura Linnenbaum im ehemaligen Polizeigewahrsam Klapperfeld das Projekt „Auf der Kippe“, das 2010 mit „Just Before After“ im Frankfurt LAB weitergeführt wurde. Zuletzt inszenierte sie „Das Spielhaus“ von Knister und Paul Maar am Nationaltheater Weimar und die Musiktheaterproduktion „Mond.Finsternis.Asphalt“ im Bockenheimer Depot Frankfurt.

Regie Laura Linnenbaum
Ausstattung
David Gonter
Dramaturgie Sibylle Baschung
Es spielen Henriette Blumenau, Johannes Kühn

Studienprojekt IV. 2010
Spieldauer: ca. 60 Minuten

25. März, Thalia Gaußstraße (Garage), 20.00 Uhr und 22.30 Uhr

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