Romeo und Julia

von William Shakespeare
Kooperation mit der Theaterakademie Hamburg

Wahre Liebe? Yes, we can!
„Zwei Häuser – gleich an Würdigkeit und Stand...“. Die Geschichte ist bekannt: Zwei junge Liebende können nicht zueinander finden, weil familiäre Feindschaft sie hindert, bis zur Vereinigung im Tod. Dass der westliche Großstädter 2011 außerhalb repressiver religiöser Zusammenhänge dieses Problem meist nicht hat, macht das Stück nicht weniger aktuell. Denn in einer vom Übermaß an Möglichkeit und vom Stress ständigen Könnens geprägten Welt wird die Liebe zur einzigen Unmöglichkeit. Romeo und Julia sind so Ausdruck einer Sehnsucht nach unbedingter Liebe, die sich nicht einmal Hollywood mehr so richtig zu zeigen traut. Vielleicht weil in ihr ein Angriff auf unser Lebensmodell steckt? Auf die Suche nach der verlorenen Liebe begeben sich vier Schauspielstudentinnen und vier Schauspielstudenten der Theaterakademie, die kurz vor ihrem Abschluss stehen. Alle Mitte 20, erzählen sie gemeinsam die Geschichte von Romeo und Julia und springen dabei sowohl in die Rollen der beiden Liebenden als auch in die der sie umgebenden Gesellschaft, die ihrer Vereinigung im Weg steht. Regie führt erstmals Alexander Simon, Ensemblemitglied am Thalia Theater, u.a. zu sehen in „Die Räuber“, „Was ihr wollt“ und „Thalia Kantine“ sowie in der Zentrale in seinem musikalischen Programm „Po(u)r Brel“. Dass die tragische Liebe in der Garage spielerisch und musikalisch zu Ende gehen wird, ist also zu erwarten.

Es spielen Schauspielstudenten der Hochschule für Musik und Theater Hamburg: Wolfgang Erkwoh, Julius Feldmeier, Johanna Gerosch, Julia Goldberg, Sebastian Klein, Jessica Ohl, Dennis Pörtner, Felicia Spielberger

Premiere am 27. Februar 2011 im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Besetzung
Fotos
Kommentare

Erwartungen übertroffen
Vielen Dank für diese tolle, Darstellung dieses großen Klassikers. Ihr seit einfach unbeschreiblcih talentierte Nachwuchsschauspieler und habt mir einen unvergesslichen Abend beschert. Das Schauspiel und die Kostüme haben Erwartungen übertroffen, insbesondere war ich begeistert, dass zum Teil die originalgetreue Sprache von Shakespeare benutzt wurde.
Lawa Faraj, 28.10.11