Günter Wallraff: Schwarz auf Weiß

Lesung und Diskussion

Der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff will Rassismus in Deutschland aufdecken. Er mischt sich als Schwarzer unter die Leute und bekommt Ausgrenzung zu spüren.
Berühmt wurde Wallraff als er sich 1977 als Hans Esser bei der Bild-Zeitung einschleuste und entlarvte, mit welchen Methoden der Boulevardjournalismus arbeitet. Sechs Jahre später spielte er den türkischen Gastarbeiter Ali Levent. Nun will er herausfinden, wie es sich als Schwarzer in Deutschland lebt. Doch sein Unternehmen ist bei den in Deutschland lebenden Afrikanern umstritten. Kritiker werfen ihm vor, dass er keinen Afrikaner in seinem 2009 erschienenen Film „Schwarz auf Weiß“ zu Wort kommen lässt und völlig ignoriert, dass Afrodeutsche längst ihre Geschichten in Filmen, Büchern und Musik verarbeiten und afrodeutsche Kulturschaffende über Fremd- und Selbstbilder sprechen.
Günter Wallraff spricht über diesen Film, zeigt Ausschnitte aus „Schwarz auf Weiss“ und liest aus seinem im Oktober erschienenen Buch „Aus der schönen neuen Welt. Expeditionen ins Landesinnere.“

Im Anschluss findet ein Gespräch mit Günter Wallraff statt.

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