Warum Faschismus?
Streit.Bar will eingreifen – in die städtische Öffentlichkeit, den politischen Diskurs, die gesellschaftliche Debatte darüber, was das Neue an den derzeitigen Problemen ist und wie es weitergehen soll.
Der politische wie sozialwissenschaftliche Diskurs über den wachsenden Einfluss des Rechtspopulismus läuft nun schon einige Jahrzehnte, so dass man in der Flut der mittlerweile erschienenen Literatur zu diesem Thema schier zu ertrinken droht. Vieles wiederholt sich, die Diagnosen sind einigermaßen ähnlich, nicht selten schwammig, und Rezepte gegen den Rechtsruck sind nicht wirklich in Sicht. Einigermaßen neu ist immerhin die zunehmend diskutierte Frage, ob man nicht besser über einen neuen Faschismus reden sollte. Genau dies wollen wir in der Streit.Bar tun und dabei auch fragen, ob diese Redeweise mit Blick auf die heutige Situation wirklich angemessen ist.
Es diskutieren: Wolfgang Knöbl (Hamburger Institut für Sozialforschung) und Hilal Sezgin (Freie Journalistin und Buchautorin)
Die Bücher:
Eva von Redecker, Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus (S. Fischer)
Mark Terkessidis, Gewalt am Denken. Wann beginnt Faschismus? (Matthes&Seitz)
Moshe Zimmermann, People Gone Mad. Wie die Demokratie sich selbst zerstört (Propyläen)
Und ein Roman.
Eine Veranstaltung des Thalia Theaters und des Hamburger Instituts für Sozialforschung
In Kooperation mit