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Thomas Köck
Thomas Köck

Thomas Köck, geboren 1986 in Steyr, Oberösterreich, arbeitet aktuell als Autor, Theatermacher und Musiker. Er wurde durch Musik sozialisiert und studierte Philosophie in Wien, sowie Szenisches Schreiben und Film an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete beim theatercombinat wien, war mit einem Dokumentarfilmprojekt über Beirut zu Berlinale Talents eingeladen, war Hausautor am Nationaltheater Mannheim und bloggt mit Kolleginnen und Kollegen auf nazisundgoldmund.net gegen rechts. Mit seinem Erstlingsdrama „jenseits von fukuyama“ gewann Thomas Köck 2013 den Osnabrücker Dramatikerpreis. 2014 erhielt er für sein zweites Stück „Isabelle H. (geopfert wird immer)“ den Stückepreis des Else-Lasker-Schüler-Preises. Die Uraufführung erfolgte im Herbst 2015 am Pfalztheater Kaiserlautern, 2017 wurde das Stück in der Regie von Franziska Autzen auf die Bühne des Thalia in der Gaußstraße gebracht. Der junge Österreicher Thomas Köck gehört zu den interessantesten gegenwärtigen Autoren für das Theater. Für paradies fluten erhielt er 2016 den renommierten Kleist-Förderpreis. Das Buch  enthält mit paradies fluten, paradies hungern und paradies spielen die gesamte Klimatrilogie. Im Juni 2018 ist Thomas Köck mit seinem Stück „die zukunft reicht uns nicht (klagt, kinder, klagt!)“ zu den Autorentheatertagen 2018 eingeladen, bei dem er mit Elsa-Sophie Jach Co-Regie am Schauspielhaus Wien führte.
Anlässlich des hundertsten Jahrestags der Novemberevolution 1918 hat das Thalia Theater ihn gebeten, über den Wandel, aber vor allem die Zukunft Europas nachzudenken.