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Stefan Bachmann
Foto: Tommy Hetzel
Stefan Bachmann

Stefan Bachmann ist seit 2013/14 Intendant am Schauspiel Köln und arbeitet als freier Regisseur u.a. am Burgtheater Wien, am Theater Basel und am Berliner Maxim Gorki Theater. 1966 in Zürich geboren, studierte Stefan Bachmann von 1986 bis 1988 Germanistik und allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, danach setzte er sein Studium in Berlin fort. 1992 gründete er zusammen mit Thomas Jonigk und Lars-Ole Walburg das Berliner Theater Affekt. Überregional bekannt wurde das Theater mit der Inszenierung von Goethes Singspiel LILA, für das die Off-Gruppe 1995 den Berliner Friedrich-Luft-Preis erhielt. Seit 1993 folgten Regiearbeiten am Schauspiel Bonn, der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, dem Zürcher Theater am Neumarkt und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Zu Beginn der Spielzeit 1998/1999 wechselte Stefan Bachmann als Schauspieldirektor an das Theater Basel. Bereits in der ersten Saison wurde das Theater in der Kritikerumfrage der Zeitschrift THEATER HEUTE zum Theater des Jahres gewählt. Seit 2001 betätigt er sich auch als Opernregisseur. 2008 erhält er für seine Inszenierung von Wajdi Mouawads „Verbrennungen“ den Österreichischen Nestroy-Theaterpreis, 2013 den Nestroy für Jelineks „Winterreise“. Seine Inszenierungen „Wahlverwandtschaften. Nach Goethe“, „Triumph der Illusionen“, „Jeff Koons“ und „Die Beteiligten“ wurden zwischen 1996 und 2011 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

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