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Leander Haußmann
Leander Haußmann

Leander Haußmann, 1959 in Quedlinburg geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und war danach an verschiedenen Theatern in der DDR tätig. In den 90er Jahren war er Regisseur am Deutschen Nationaltheater Weimar. Seine Intendanz  des Schauspielhauses Bochum von 1995 bis 2000 eröffnete er unter dem Titel „Die Vaterlosen“ mit Tschechows „Platonow“. Zu seinen Theaterinszenierungen gehören u.a. „Die Legende von Paul und Paula“ (Volksbühne Berlin, 2000), „Der eingebildete Kranke“ (Thalia Theater Hamburg, 2001) und „Hamlet“ (Berliner Ensemble, 2013). 

Einem breiteren Publikum ist Leander Haußmann auch als Filmregisseur bekannt. Seinen Durchbruch erlebte er mit den Filmen „Sonnenallee“  (2000) und „Herr Lehmann“ (2003), sein bisher letzter Film war in 2017 „Das Pubertier“.

2013 erschien sein autobiografischer Roman „Buh. Mein Weg zu Reichtum, Schönheit und Glück“.

Am Thalia Theater inszenierte Haußmann 2001 „Der eingebildete Kranke“ von Molière sowie 2014 „Die Möwe“ von Tschechow.

Unter der Intendanz von Joachim Lux entstanden 2017 die Inszenierungen „Cyrano“ von Rostand und 2019 „Amphytrion“ von Kleist.