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Jan Bosse
Jan Bosse

Jan Bosse, 1969 in Stuttgart geboren, studiert Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Erlangen und ab 1993 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Er lebt in Berlin und ist dort von 2007 bis 2013 Hausregisseur am Maxim Gorki Theater. Außerdem inszeniert er regelmäßig am Burgtheater in Wien, am Schauspielhaus Zürich, am schauspielfrankfurt oder am Schauspiel Köln. Seine Inszenierungen „Viel Lärm um nichts“ vom Wiener Burgtheater (2007), die „Die Leiden des jungen Werthers“ (2007) am Berliner Maxim Gorki Theater, „Hamlet“ (2008) vom Schauspielhaus Zürich und die „Die Welt im Rücken“ (2017) nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Melle vom Wiener Burgtheater werden zum Theatertreffen Berlin eingeladen.

Am Thalia Theater inszeniert Jan Bosse u.a. Ibsens „Peer Gynt“ (2009), William Shakespeares „Was ihr wollt“ (2010), Tschechows „Platonow“ (2012), Ibsens „Hedda Gabler“ (2013), „Imperium“ (2015) nach dem Roman von Christian Kracht und Dostojewskijs „Der Spieler“ (2016).

Er entwickelt in seinen Arbeiten eine anarchische Spielfreude und macht nicht selten das Publikum zum aktiven Teilnehmer seiner Inszenierungen. So schickt er in seiner jüngsten Produktion „Frankenstein / Homo Deus“ (2018) das Publikum auf eine Reise durch Raum und Zeit und an verschiedene Spielorte des Thalia Theaters.