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Ewelina Marciniak
Foto: Bartek Barczyk
Ewelina Marciniak

Die polnische Regisseurin Ewelina Marciniak, geboren 1984, studierte Regie, European Studies und Drama in Krakau. Seit 2008 arbeitet sie an den wichtigsten polnischen Theatern und erhielt für ihre Arbeiten zahlreiche Preise, unter anderem den renommierten Polityka-Passport-Preis (2016) für die Auseinandersetzung mit weiblichen Perspektiven sowie für die beste Inszenierung und beste Regie des 18. Wettbewerbs für Performance und polnische Kunst. Zu ihren wichtigsten Arbeiten gehören Elfriede Jelineks „Die Amateure“ (Wybrzeże Theatre, Gdańsk), „Der Tod und das Mädchen” (Polish Theatre, Wrocław), Szczepan Twardoch’s „Morphine” (Śląski Theatre, Katowice) und Olga Tokarczuk’s „Jacob’s Bücher” (Powszechny Theatre, Warszawa). Herausragend an diesen Inszenierungen ist die Erforschung weiblicher Perspektiven und ihr historischer und sozialer Kontext.

 

Ewelina Marciniak sucht in ihren Bühnenvisionen von epischen Stoffen nach neuen Erzählformen von politischen und historischen Themen in Verbindung mit Musik und Choreografie (u.a. „Stańczyk, Musical“ (Entertainment Theater, Chorzów) und „Bzik. Last minute“ (Współczesny Theatre, Szczecin). In der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit polnischen Dramaturgen und Autoren wie Michał Buszewicz, Jarosław Murawski, Marcin Cecko, Magdalena Kupryjanowicz oder Jan Czapliński geht es ihr darum, ganz eigene Bühnenwelten für Gegenwartstexte zu entwickeln, die zum Teil direkt für sie geschrieben werden. 2016 arbeitete sie mit ihren Inszenierungen „Ein Mittsommernachtstraum“ und „Die Bartholomäusnacht“ für das Theater Freiburg zum ersten Mal in Deutschland.


Mit „Der Boxervon Szeczepan Twardoch arbeitet Ewelina Marciniak erstmals am Thalia Theater

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