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Bruno  Cathomas
Bruno Cathomas

1965 im Schweizer Dorf Laax geboren, singt Bruno Cathomas als gelernter Schlosser zunächst italienische Arien in Touristenkneipen. Auf Rat des Leiters der Laaxer Laienspielgruppe bewirbt er sich an der Schauspielakademie Zürich und wird sofort angenommen. Ab 1992 arbeitet er an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Christoph Marthaler, Johann Kresnik und Frank Castorf, 1999 geht er ans Theater Basel. Seit 2002 ist Cathomas vor allem an der Berliner Schaubühne zu sehen. Dort beginnt seine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Luk Perceval.

Als Schauspieler gibt er Improvisations-Workshops u.a. beim Berliner Theatertreffen und spielt neben seinen Theaterrollen in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen. Für seine Hauptrolle in Didi Danquarts "Viehjud Levi" wird er 1999 für den Deutschen Filmpreis nominiert, 2008 bekommt er den Schweizer Filmpreis als Bester Darsteller in "Chicken Mexicaine." Mittlerweile arbeitet er auch als freier Theaterregisseur, ihm gelingt, was kaum möglich erscheint, die Erstaufführung eines Shakespeare-Stückes: als Freilichtaufführung realisiert er im Sommer 2009 auf der Wiese am Laaxer See den "Sommernachtstraum" in seiner Muttersprache Rätoromanisch mit Laiendarstellern aus der Region. Bruno Cathomas ist von der Spielzeit 2009/2010 bis 2012/13 festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters, dann wechselt er ans Schauspiel Köln und ist in Hamburg in verschiedenen Gastrollen weiterhin zu sehen.