zeit zu lieben zeit zu sterben

zeit zu lieben z
eit zu sterben

von Fritz Kater / Regie Armin Petras / Frei nach Motiven des Films „Time stands still" von Péter Gothár / Für Jimmi Dean und die anderen ohne Vater / Uraufführung
Foto: Arno DeclairFoto: Arno DeclairFoto: Arno Declair

Regie 

Armin Petras            

 

Bühne und Kostüme 

Bernd Schneider     

 

Dramaturgie

Juliane Koepp

 

Mit

A: EINE JUGEND/EIN CHOR
Leila Abdullah
Fritzi Haberlandt
Peter Jordan
Peter Kurth
Hans Löw
Milan Peschel
Verena Reichhardt

B: EIN ALTER FILM/DIE GRUPPE
Verena Reichhardt (Mutter / Studentin / Yvonne)
Peter Kurth (Vater / Onkel Breuer / Dirk)
Hans Löw (Peter)
Peter Jordan (Ralf, sein Bruder / Herr Bühring-Uhle, Sportlehrer und Direktor)
Leila Abdullah (Jolanta, die Lehrerin / Ina)
Milan Peschel (Milan, Jolantas Mann / Hagen)
Fritzi Haberlandt (Adriana)

C: EINE LIEBE
ZWEI MENSCHEN/GRUPPE-CHOR SIND VERSCHWUNDEN ODER SIE KÖNNEN NICHT MEHR

Fritzi Haberlandt  (Frau)
Milan Peschel (Mann)

 

Das Stück besteht aus drei Teilen, die zusammengehören. Zwei Erzählungen, die rasant vom Leben erzählen, und sprachlose Szenen in der Schule und zu Hause. Es ist egal, wer wer ist. Es ist ein Lebensgefühl.

Teil I: Im Osten vor der Wende. Der Held ist 16: Fußball, Disco, Klassenfahrt, die Bank auf dem Spielplatz, das zweitschönste Mädchen der Klasse, erste Alkoholexzesse, Trampen nach Rumänien, Leipziger Messe, Einberufung zur Armee. Eine typische Ost-Jugend im Schnelldurchlauf. Eine typische Jugend wie überall.

Teil II: Die Eltern lassen sich scheiden. Die Brüder Peter und Ralf wachsen bei ihrer Mutter auf. Peter verliebt sich in der Tanzstunde in Adriana. Onkel Breuer kommt aus dem Knast und beginnt ein Verhältnis mit der Mutter. Adriana entscheidet sich nicht für Peter, sondern für seinen älteren Bruder Ralf. Peter macht Partys mit seinen Kumpels und einen Fluchtversuch in den verheißungsvollen Westen.

Teil III: Ein Mann hatte eine Frau und ein Kind und eine Liebe. Am Ende lebt niemand seine Liebe.

„zeit zu lieben zeit zu sterben“ von Fritz Kater ist das zweite Stück der „Harvest“-Heimat-Trilogie, der auch „Fight City Vineta“ und „WE ARE CAMERA/jasonmaterial“ angehören. Alle drei Stücke erzählen Geschichten von vor und nach der Wende in Ostdeutschland. Von Armin Petras am Thalia Theater während der Intendanz von Ulrich Khuon zur Uraufführung gebracht, wurden sie mit großem Erfolg vor begeistertem Publikum gespielt und zu zahlreichen Festivals eingeladen. So wurden zum Beispiel alle drei Stücke bei den Mülheimer Theatertagen gezeigt und „zeit zu lieben zeit zu sterben“ sowie „WE ARE CAMERA/jasonmaterial“ wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

 

Einladungen zum Heidelberger Stückemarkt, Berliner Theatertreffen, Mülheimer Theatertage, Stary Teatr Krakau

 

Premiere 19. September 2002,  Thalia Gaußstraße

 

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