Wolf unter Wölfen

Wolf unte
r Wölfen

von Hans Fallada / in einer Fassung von Christina Bellingen und Luk Perceval / Regie Luk Perceval
Trailer

Es ist das Inflationsjahr 1923. Wolfgang Pagel ist Kriegsheimkehrer ohne Profession, seine Freundin Petra Ledig eine ehemalige Gelegenheitsprostituierte. Nun wollen beide heiraten. Als am Hochzeitsmorgen das Geld fehlt, treibt es den verzweifelten Wolfgang in die Halbwelt des verrückten, überdrehten Zwischenkriegs-Berlin. In einem illegalen Spielkasino hofft er auf großen Gewinn und trifft alte Kriegskameraden.


„Wolf unter Wölfen“ ist ein überbordendes Gesellschaftsporträt, das im taumelnden „Babylon“ Berlin und auf einem verschuldeten Landgut im Ausnahmezustand spielt. Kriegsversehrtheit, Massenarbeitslosigkeit und der Rausch des Geldes, das immer weiter gedruckt wird, lassen die Menschen verrohen. Es gibt sogar den Putschversuch einer paramilitärischen rechten Organisation gegen die deutsche Regierung. Und so spielt der Romantitel auf die Aussage des Philosophen Thomas Hobbes an: homo homini lupus – Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.
Regisseur Luk Perceval hat bereits mehrere Romane von Hans Fallada erfolgreich für die Bühne adaptiert. Mit „Kleiner Mann – was nun?“ (Münchner Kammerspiele) und „Jeder stirbt für sich allein“ (Thalia Theater) wurde er zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Nach längerer Pause kehrt er noch einmal ans Thalia Theater zurück, um gemeinsam mit dem Ensemble seine Beschäftigung mit Fallada fortzusetzen.

 

Premiere 18. Januar 2024, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„Dieser Abend ist ein Gesamtkunstwerk: poetisch, düster, manchmal grotesk.“ - Katja Weise, NDR Kultur, 19. Januar 2024

 

„„Wolf unter Wölfen“ ist ein starker Stück Erzähltheater, das ästhetisch wie emotional überzeugt und dabei sogar für heitere Momente sorgt. Absolut sehenswert!“ - Heiko Kammerhoff, Hamburger Morgenpost, 20. Januar 2024

 

„Im insgesamt tollen Ensemble begeistern vor allem Sebastian Zimmler als lebenshungriger Wolfgang Pagel und Oda Thormeyer als staubtrockener Gutsverwalter von Studmann (...)“ - Andreas Schnell, nachtkritik.de, 19. Januar 2024

 

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