Winterreise

Winterr
eise رحلة الشتاء

von Yael Ronen & Exil Ensemble / Regie Yael Ronen / Maxim Gorki Theater Berlin
Foto: Esra RotthoffFoto: Ute Langkafel MAIFOTOFoto: Ute Langkafel MAIFOTOFoto: Ute Langkafel MAIFOTOFoto: Ute Langkafel MAIFOTO
Regie
Yael Ronen

Bühne MAGDA WILLI
Kostüme SOPHIE DU VINAGE
Musik YANIV FRIDEL, OFER SHABI
Video BENJAMIN KRIEG, PATIRICIA BATEIRA
Zeichnungen ESRA ROTTHOFF
Puppenspiel ARIEL DORON
Dramaturgie IRINA SZODRUCH
Licht HANS FRÜNDT

Mit MARYAM ABU KHALED, MAZEN ALJUBBEH, HUSSEIN AL SHATHELI, NIELS BORMANN, KARIM DAOUD, KENDA HMEIDAN, AYHAM MAJID AGHA

Eine Expedition in das unbekannte Gelände der neuen Heimat, ein theatrales Roadmovie: Januar 2017.
Das neu gegründete Exil Ensemble des Gorki – bestehend aus professionellen Neuberliner Schauspielern und Schauspielerinnen aus Afghanistan, Syrien und Palästina – unternimmt eine zweiwöchige Bustour durch das winterliche Deutschland, mit einem Abstecher in die Schweiz. Eine Odyssee, die sie über verschiedene Grenzen geführt hat, haben sie alle hinter sich. Jetzt führt sie die Rundreise von Dresden, wo sie von ihrem Hotelfenster aus die befremdlichen Schilder der Pegidisten analysieren, bis nach Hamburg. Welchen Blick werfen Ayham Majid Agha, Maryam Abu Khaled, Hussein Al Shatheli, Karim Daoud, Tahera Hashemi, Mazen Aljubbeh, Kenda Hmeidan und Yael Ronen auf dieses Exil-Land? Und wie blickt Deutschland zurück?

Yael Ronen, 1976 in Jerusalem geboren und heute in Berlin lebend, ist Hausregisseurin des Gorki Theater und wurde für ihre Produktionen vielfach ausgezeichnet.

Im Rahmen des Festivals „Theater der Welt 2017“ in Hamburg erhielt sie den Preis des Internationalen Theater Instituts (ITI). Nach „Common Ground“ und „The Situation“, die bei den Lessingtagen zu Gast waren,setzt sie mit „Winterreise “ ihre Auseinandersetzung mit politisch brisanten Themen fort und beweist erneut, dass Ernsthaftigkeit und Humor keine Widersprüche sind.

Gastspiel Maxim Gorki Theater Berlin
Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich, gefördert aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes Deutschland, der Lotto-Stiftung Berlin, der Stiftung Mercator, sowie durch den Lotteriefonds des Kanton Zürichs

Thalia Gaußstraße
Sa 27. Januar 20 Uhr
So 28. Januar 19 Uhr


Englisch, Arabisch, Deutsch mit englischen, arabischen und deutschen Übertiteln
In English, Arabic and German with English,  Arabic and German surtitles

Gastspiel gefördert von


Ausgewählte Kommentare
Das Maxim Gorki Theater erzählt auf den Hamburger Lessingtagen die Geschichte einer Winterreise von „Emigranten“ durch Deutschland zu Zeiten von Pegida. Dies geschieht mit äußerst sparsamen Theatermitteln, so dass sich das Spiel fast ausschließlich auf die Akteure beschränkt. Dieser Abend hat den Charakter einer unfertigen Skizze, was ihm aber seinen Charme verleiht. Der unvermittelte Zusammenprall verschiedener Welten und die nicht selten daraus resultierenden Missverständnisse sind das Salz in der Suppe. Sie schaffen Situationskomik, die zum Lachen verführt, welches im nächsten Moment im Halse stecken bleibt, da das scheinbar unterhaltende, doppelbödig ins unfassbar Schreckliche führt. Alles wirkt fragmentarisch und unfertig. Man ist auf dem Weg zu einem Ziel und das ist das Ziel des Abends. Es gibt bei uns, zahlreiche Gründe unsere Realität nicht zu mögen, aber die Hoffnung, dass unsere Realität bunter und vielfältiger wird, öffnet den Abend auf eine andere Zukunft. Die immense Spiellaune der Darsteller*innen wurde mit frenetischem Beifall belohnt.
Reiner Schmedemann, 28.01.18
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