Volksfeind For Future

Volksfeind Fo
r Future

Volksfeind For Future / nach Henrik Ibsen / von Lothar Kittstein / Regie Volker Lösch

Regie
Volker Lösch

 

Bühne und Kostüme
Carola Reuther

 

Chor-Leitung
Sandra Bezler

 

VideoDesign
Robi Voigt

 

Dramaturgie
Janine Ortiz

 

Mit
Minna Wündrich (Bürgermeisterin)
Glenn Goltz (Ehemann)
Cennet Rüya Voß (Tochter)
Charlie Schrein (Sohn)
Claudia Hübbecker (Redakteur)
Jonas Friedrich Leonhardi (Betriebsrat)
Rainer Philippi (Geschäftsführer)
 Philipp Alfons Heitmann (Firmenchef)

Als Klimaaktivisten
Esra Atanasova, Nora Beisel, Lena Berghaus, René Boddice, Sara Lin Chen, Kester Elfroth, Nathanael Evers, Emma Fuhrmeister, Janna Gangolf, Sina Göttmann, Gesa van gen Hassend, Jan-Moritz Hoffmann, Greta Kolb, Oskar Lüttmann, Emilio Maestro, John-Frederik Reeg, Linus Reimann, Rebecca Roche, Juliane Sattler, Hanna Lei Shen

Hat nicht die 18-jährige Greta Thunberg recht mit ihrer glasklaren Analyse? Ist die Welt wirklich um Antworten verlegen, wenn es um die Zukunft unseres Planeten geht? Volker Lösch, der für seine chorische Einbindung von Laiendarstellern bekannt ist, inszeniert Ibsens Klassiker über Umweltschutz, Macht und Moral gemeinsam mit Düsseldorfer Jugendlichen und Umweltaktivisten, und macht das Stück damit zum hochaktuellen Zeitdokument.

 

Klimawandel ist das Thema der Stunde. Doch so simpel die Diagnose, so kompliziert scheint die Lösung. Die »Fridays for Future«-Demonstrationen, bei denen sich im vergangenen Jahr weltweit Schüler*innen versammelten, um gegen die Klimakatastrophe zu protestieren, haben nicht den erhofften Durchbruch gebracht. Gegenwärtig formiert sich der Protest neu. Den zähen Konflikt zwischen moralischen und monetären Aspekten beschreibt auch Henrik Ibsen, dessen »Volksfeind«-Drama der heutigen Diskussion um die Durchsetzbarkeit von dringend notwendigen Umweltschutzmaßnahmen in nichts nachsteht.

Regisseur Volker Lösch und Autor Lothar Kittstein haben es deshalb unternommen, eine Überschreibung des Umweltklassikers aus dem Jahr 1882 auf die Bühne zu bringen. Inspiriert von jungen Umweltaktivist*innen aus Düsseldorf und gemeinsam mit den Schauspieler* innen des Ensembles werfen sie einen Blick auf das komplizierte Verhältnis von Klimakrise, Widerstand und Verteidigung des Status quo. Die Handlung wird – wie könnte es anders sein – in die »schönste Stadt am Rhein« verlegt, deren Oberbürgermeisterin es gelungen ist, den Zuschlag für ein neues E-Auto-Werk zu erhalten. Mehr Arbeitsplätze, saubere Luft und Klimaschutz in einem, so heißt es. Doch ausgerechnet die eigene Tochter organisiert Proteste, mobilisiert ihre Mitschüler*innen und wendet sich an die Presse. Die Herstellung von Elektroautos, sagt sie, spart keine Emissionen ein, sondern führt zu mehr CO2-Ausstoß. Und während die Elterngeneration um Wahrheiten und Lösungen streitet, sieht die der jungen Leute ihre eigene Zukunft zur Disposition gestellt.

 

Düsseldorfer Schauspielhaus, Deutschland, Premiere 2020

In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln

 

Dauer 1:50h

 

29. Januar 2021, 19 Uhr (bis mitternacht verfügbar) auf thalia-theater.de/lessingtage

Foto: Sandra ThenFoto: Sandra Then
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