Thalia Lounge

Thalia Lo
unge

Für alle Interessierten
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Wartelisten-Registrierung für Schulgruppen bitte nur telefonisch unter 040.32814-422.

 

7. Thalia-Lounge: Vom Sachbuchbestseller zum Theaterstück?!


Die israelische Regisseurin und Autorin Yael Ronen ist die Hausregisseurin des Gorki Theater Berlin spiegelt in ihren Stückentwicklungen brisante weltpolitische Fragen, historische oder kulturelle Konflikte in persönlichen Erfahrungen ihrer Schauspielerinnen und Schauspieler. Zusammen mit dem Thalia-Ensemble entwickelt sie in „(R)Evolution“ (Premiere 29. Februar 2020) eine Anleitung zum Überleben basierend auf den „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“ von Best-sellerautor Yuval Noah Harari. Hier wendet sie die Big-Data-Entwicklung auf die Kunst an. Was passiert, wenn eine Aufführung auf den Regeln basiert, die aus allen bisher verfügbaren Daten über das Theater und das Publikum des Abends abgeleitet werden? Innerhalb dieser Versuchsanordnung werden die Gedanken Yuval Noah Hararis zum Ausgangspunkt einer Recherche, die die Widersprüche unserer modernen Welt ad absurdum führt. Die Dramaturgin Emilia Heinrich hat Yael Ronen und das Ensemble beim Entstehungsprozess von „(R)Evolution“ begleitet. Sie und ein Ensemblemitglied berichten davon, wie aus einem Bestseller-Sachbuch ein spielbarer Theatertext entsteht und geben Einblicke in den Probenprozess.


Mo 16.3.2020, 17.30 Uhr, Nachtasyl Thalia Theater Eintritt frei,Anmeldung thaliaundschule@thalia-theater.de oder 040.328 14-139

 

 

8. Thalia-Lounge: „Schiller heute“


Hausregisseur Antú Romero Nunes inszeniert mit dem Ensemble Motive der Schiller-Stücke „Kabale und Liebe“, „Maria Stuart“ und „Wilhelm Tell“ als Triptychon und als „Ode an die Freiheit“ (Premiere 28.3.2020)
Als Friedrich Schiller vom württembergischen Herzog die Schriftstellerei verboten wird, flüchtet er und findet Asyl im dem thüringischen Dorf Bauerbach. Er nennt sich Doktor Ritter. Er beobachtet den Jäger, der seinem eigenen Kind einen Apfel vom Kopf schießt. Er lauscht dem Klavierspiel und Liebesliedern der schönen Tochter des Dorflehrers. Bis tief in die Nacht brennt Licht in seinem Haus. Er setzt Jamben… Hier vollendet er die Arbeit an „Luise Millerin“ und schreibt erste Entwürfe zu „Maria Stuart“ und erfindet etwas, das später als Erfahrung gelten kann: „Die Freiheit brütet Kolosse und Extremitäten aus.“ Was sagt uns die Kunst des schwäbischen Dichters, der immer wieder von einem hartnäckigen Husten gequält wurde? Wie lassen sich Schillers einschüchternde Verse zwischen Jambus und „Affekterregungskunst“ neu entdecken? Wie hat Schiller seine Stücke gebaut? Was hat ihm die Freiheit bedeutet? Und warum ist das heute noch aufrüttelnd und aktuell, wenn er ruft „Wir erdulden keine Gewalt mehr. Wir sind freie Menschen. Das Land ist frei!“
Der Dramaturg Matthias Günther, der die Textfassung für „Ode an die Freiheit“ erstellt hat, gibt Einblicke, wie er und das Künstler-Team Schiller gelesen haben und berichtet von den Proben. Er zeigt auf, wie man aus den drei Stücken Ode an die Freiheit entstanden ist und von welchen grundlegenden Ideen und Gedanken die Arbeit getragen wurde.

 

Mo 20.4.2020, 17.30 Uhr Nachtasyl Thalia Theater Eintritt frei, Anmeldung unter 040.328 14-139 oder thaliaundschule@thalia-theater.de

 

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