Streit.Bar - Bücher der Gegenwart

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Biographien in Zeiten radikaler Brüche / Streit.Bar - Bücher der Gegenwart

Streit.Bar will eingreifen – in die städtische Öffentlichkeit, den politischen Diskurs, die gesellschaftliche Debatte darüber, was das Neue an den derzeitigen Problemen ist und wie es weiter gehen soll. 

 

Die aktuellen (welt-)politischen Brüche und Krisen lassen oft vergessen, dass in ihnen immer auch Einzelpersonen eine erhebliche Rolle spielen, die sich mit ihren Lebensentwürfen und Taten den herrschenden ästhetischen, politischen oder wissenschaftlichen Konventionen ihrer Zeit oder ihres Landes radikal entgegenstellen – und damit die Welt verändern. Das war natürlich auch in der Vergangenheit so, und deshalb ist es immer wieder reizvoll, gerade auch im historischen Rückblick das Verhältnis von Strukturen und Individuen in den Blick zu nehmen. Genau das wollen wir in der nächsten Streit.Bar auch tun – und zwar in folgender Besetzung: Wolfgang Knöbl (Hamburger Institut für Sozialforschung), Teresa Koloma Beck (Professorin für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel), Sighard Neckel (Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel) und Hilal Sezgin (Freie Journalistin und Buchautorin). Im Mittelpunkt der Diskussion werden Biographien bzw. biographische Romane stehen, die nicht zuletzt auch die Handlungspotentiale von Einzelpersonen ausleuchten:

 

Sudhir Hazareesingh: Black Spartacus: Das große Leben des Toussaint Louverture. C.H. Beck 2022.

 

Angela Steidele: In Männerkleidern. Das verwegene Leben der Catharina Margaretha Linck alias Anastasius Lagrantinus Rosenstengel, hingerichtet 1721. Biographie und Dokumentation. Insel 2021.

 

Clare Mac Cumhaill/Rachael Wiseman: The Quartet: Wie vier Frauen die Philosophie zurück ins Leben brachten. C.H. Beck 2022.

 

Ulrike Draesner: Schwitters. Penguin 2020.

 

 

Eine Veranstaltung des Thalia Theaters, des Hamburger Instituts für Sozialforschung und des Lehrstuhls für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel der Universität Hamburg

 

 

9. Mai 2022, 20 Uhr, Nachtasyl

 

 

In Kooperation mit: