Slippery Slope

SLIPPER
Y SLOPE

Almost a Musical / von Yael Ronen, Shlomi Shaban, Riah Knight & Itai Reicher / Regie Yael Ronen

Songwriting und Komposition
Shlomi Shaban

Komposition und Musikalische Leitung
Yaniv Fridel, Ofer Shabi 

Bühne
Alissa Kolbusch 

Kostüme
Amit Epstein

Video
Stefano di Buduo 

Licht
Gregor Roth 

Dramaturgie
Jens Hillje, Clara Probst 

MIT

Lindy Larsson (Gustav)
Riah Knight (Sky)
Anastasia Gubareva (Klara)
Vidina Popov (Stanka)
Emre Aksızoğlu (Shantez & Kahn)

Bitte informieren Sie mich, wenn das Stück wieder auf dem Spielplan steht.
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Ein Musiker feiert nach einem »Cancelculture«-Skandal sein Comeback und will seine Geliebte vor einem gierigen Produzenten retten. Eine vielversprechende Newcomerin startet ihre verdiente Solokarriere und klagt ihren Ex-Partner an, sie manipuliert und ausgenutzt zu haben. Eine unbestechliche Redakteurin setzt sich mit ihrer feministischen Zeitung selbstlos für die Rechte Unterdrückter ein. Und eine junge Journalistin bringt furchtlos die Wahrheit ans Licht und die Bösen hinter Gitter.

Es scheint alles ganz eindeutig: Sie sind die Guten, die den ihnen zustehenden Erfolg entweder bereits ausleben, oder nach erfahrenem Unrecht dabei sind, die Täter*innen zu stellen und sich aus der Opferrolle nach oben (zurück) zu kämpfen. Aber kann es wirklich so einfach sein? Schließlich erscheint noch ein PR-Experte, der das Narrativ einer Person von der verfolgten Unschuld inszenieren und verkaufen soll...

Wer hat in dieser Geschichte also wen benutzt, ging es wirklich um Liebe und die Suche nach der Wahrheit oder immer nur um Ruhm und Macht? Was war emanzipatorische Aneignung, was ausbeuterische Enteignung, und wo genau verläuft die Grenze? Wer profitiert von welchem Narrativ am meisten - und wessen Erzählung setzt sich letzten Endes durch?

Regisseurin Yael Ronen, Komponist Shlomi Shaban und das Ensemble untersuchen mit Slippery Slope lustvoll den Wunsch nach einfachen Wahrheiten und das Manipulationspotential einer guten Erzählstrategie - eine bitterböse musikalische Revue über Kunst und Macht in einer postfaktischen Gesellschaft.



Gastspiel Maxim Gorki Theater, Berlin

Eingeladen zum 59. Theatertreffen 2022
Uraufführung am 6. November 2021 am Maxim Gorki Theater, Berlin


27. + 28. Januar, 19 Uhr, Thalia Theater 
Eintritt € 16-79
Dauer 1:40h, keine Pause 
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Am 27. Januar um 18:30 Uhr:
Einführung im Mittelrangfoyer


Am 28. Januar im Anschluss:
Falk Schreiber (Redakteur bei „tanz“ - Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance) im Gespräch mit dem Ensemble



Hinweis:

Die Produktion enthält Stroboskop-Lichteffekte, schnelle und flackernde Bildabfolgen, die negative Auswirkungen auf lichtempfindliche Zuschauer*innen haben können.

PRESSESTIMMEN

„Die Regisseurin Yael Ronen, geboren in Jerusalem, weltberühmt in Berlin, macht sich damit in ihrer musikalisch absolut hinreißenden Inszenierung „Slippery Slope“ am Berliner Maxim Gorki Theater einen ziemlich cleveren Spaß.“ - Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung

„Dass die Dinge schwieriger sind, als sie zunächst scheinen, dieses Fazit stand schon unter manchem guten Theaterabend. Dass die Erkenntnis aber derart rockt wie in „Slippery Slope", hat absoluten Seltenheitswert!“ - Christine Wahl, Tagesspiegel

„Unter der Gattungsbezeichnung „Almost a Musical“ ist ein stilistisch abgekochtes und musikalisch entwaffnendes Gesamt- und Kleinkunstwerk herausgekommen – mit verspielten Kostümen (Amit Epstein), einem funkelnden, aber eben schiefen Laufsteg (Bühne: Alissa Kolbusch), der bei Bedarf in prächtige und abgründige Videowelten (Stefano di Buduo) getaucht werden kann. Fehlt eigentlich nur noch das Symphonieorchester.“ - Ulrich Seidler, Berliner Zeitung

 

Förderer
Slippery Slope © Ute Langkafel Slippery Slope © Ute Langkafel Slippery Slope © Ute Langkafel Slippery Slope © Ute Langkafel