Sich waffnend gegen eine See von Plagen (Озброюючись Проти Моря Лих)

Sich waff
nend gegen eine See von Plagen
(Озброюючись Проти Моря Лих)

Ein Projekt von Stas Zhyrkov und Pavlo Arie / Regie Stas Zhyrkov

Regie
Stas Zhyrkov

Bühne
Jan Pappelbaum

Kostüme
Dagmar Fabisch

Musik
Bohdan Lysenko

Dramaturgie
Pavlo Arie, Maja Zade

Licht
Erich Schneider

Mitarbeit Video
Eric Dunlap

Mit
Holger Bülow, Dmytro Oliinyk, Oleh Stefan

Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine sind Millionen ukrainischer Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Zuhause geflohen. Andere sind geblieben, einige zurückgekehrt, um den bewaffneten Kampf gegen die russische Armee aufzunehmen. Unter diesen Kämpfenden gibt es auch viele Theatermacherinnen und Theatermacher. In einem Projekt, das zwei Schauspieler aus Kiew, Dmytro Oliinyk und Oleh Stefan, mit einem Schauspieler der Schaubühne, Holger Bülow, zusammenbringt, untersuchen Stas Zhyrkov, Künstlerischer Leiter des Left Bank Theatre, Kiew, und Pavlo Arie, Dramaturg und Autor, den Preis, den der Krieg von Menschen fordert. Was macht es mit dem eigenen Körper und der eigenen Psyche, wenn man eine Waffe in die Hand nimmt? Was bedeutet es, zum Gewehr oder zur Pistole zu greifen, zu Gegenständen also, die dafür gemacht sind, Schaden anzurichten, zu zerstören – vor allem, wenn das eigene Leben bis dahin darauf ausgerichtet war, fiktive Welten zu erdenken und zu erschaffen?

 

ОЗБРОЮЮЧИСЬ ПРОТИ МОРЯ ЛИХ
З моменту вторгнення Росії в Україну мільйони українських громадян та громадянок полишили свої домівки. Деякі з них тепер внутрішні біженці, інші втекли за кордон у пошуках прихистку. Хтось залишився, а хтось повернувся, аби боротися зі зброєю в руках проти російської армії. Серед цих бійців є багато театральних діячів. Стас Жирков, художній керівник Театру на Лівому Березі та автор Павло Ар’є досліджують в проекті, в якому беруть участь два київських актора та один актор з Шаубюне, ціну війни для митців та мисткинь.
Що відбувається з твоїм тілом та психікою, якщо береш в руки зброю? Що це означає, взяти до рук рушницю або пістолет – предмети, створені для того, аби завдавати шкоди, знищувати – тим паче, коли все твоє життя до цього було спрямовано на створення вигаданих світів?

 


Gastspiel Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin


11. + 12. Februar, Thalia Gauss
Eintritt € 31/17
Dauer 1:45 h, keine Pause
Ab 16 Jahren
Auf Ukrainisch und Deutsch mit ukrainischen und deutschen Übertiteln

Am 12. Februar im Anschluss:

Esther Slevogt (Chefredakteurin und Mitbegründerin von nachtkritik.de) im Gespräch mit Stas Zhyrkov und dem Ensemble

 

 

Gefördert im Rahmen von U*act, dem neuen Bundesprogramm der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und des Deutschen Bühnenvereins / Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts

PRESSESTIMMEN

„beklemmendes Kriegsstück“ - Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung

 

„…eindringlich, frei von Pathos inszeniert und mit Standing Ovations gefeiert…“ - Patrick Wildermann, Tagesspiegel

 

„Ein Abend, der sich in emotionale Gemengelagen und innere Abgründe wühlt…“ - Esther Slevogt, Nachtkritik

 

„Die Geschichten der beiden ukrainischen Schauspieler gehen unter die Haut…“ - Ina Beyer, SWR2

 

„Lange Stille, Betroffenheit, dann Standing Ovations.“ - Thomas Trenkler, Kurier

Foto: Gianmarco Bresadola / Zeichnung: Stefan MarxFoto: Gianmarco BresadolaFoto: Gianmarco BresadolaFoto: Gianmarco BresadolaFoto: Gianmarco Bresadola