Peter Weiss 100: Ästhetik des Widerstands

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Peter Weiss 100: Ästhetik des Widerstands – Texte, Szenen & Filme

sowie:

Armin Chodzinski (Performance)

 

Gerd Bauder (Bass)

An seinem 100. Geburtstag feiern wir den Schriftsteller, Maler und Filmer Peter Weiss. Kunstwerke spielen in seinem Roman „Ästhetik des Widerstands“ eine zentrale Rolle: zur historischen, kulturellen Spurensicherung und für den Diskurs mit den politischen Gegebenheiten.

In den 50er Jahren arbeitete Weiss als Bildender Künstler, schuf Bilder, Collagen, die einen Einblick in sein „Welttheater“ zeigten, drehte Experimentalfilme und, etwas später, meist als Auftragswerk, Dokumentar-Filme. Seine Beschäftigung mit diesen unterschiedlichen Ausdrucksformen und Medien, deren Möglichkeiten und Grenzen, ist ein Thema, mit dem er sich immer wieder befasst. Was kann Bildende Kunst bewegen, das durch die Schrift nicht zu erreichen, nicht auszudrücken ist? Wie lassen sich gesellschaftliche Verhältnisse durch Kunst verändern, prägende Erfahrungen wie Krieg, Flucht und Entwurzelung verarbeiten und zugleich für spätere Generationen vor dem Vergessen bewahren?

Ein Abend mit Filmen und Auszügen aus Texten von Peter Weiss, gelesen vom Thalia-Ensemble (u.a. aus „Die Ästhetik des Widerstands“; Einrichtung Christine Ratka), einer szenischen Passage aus „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats...“ (Einrichtung: Alek Niemiro), Kurz-Vorträgen (Matthias Günther (Dramaturg), Eckhard Rhode (Schriftsteller) und einer Performance von Armin Chodzinski. Ausstattung: Marion Schindler, Annika Stieneke

Mit Schauspielern des Thalia Ensembles und Gästen.

Am 8. November um 19.30 Uhr im Nachtasyl

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