Ödipus Tyrann

Ödipus Tyr
ann

von Sophokles / Regie Nicolas Stemann / mit Alicia Aumüller und Patrycia Ziólkowska

Inszenierung, Bühne, Musik

Nicolas Stemann

Dramaturgie

Benjamin von Blomberg

Kostüm

Marysol del Castillo / Dorothea Knorr

Mit

Patrycia Ziólkowska Alicia Aumüller

 

 

Spätestens seit Sigmund Freud der Menschheit einen ödipalen Komplex andichtete, scheint die Geschichte des Ödipus im westlichen Kollektivgedächtnis tief verankert: Der Sohn tötet seinen Vater, ehelicht seine Mutter, erkennt das eigene Schicksal und blendet sich selbst. Doch Sophokles’ „Ödipus Tyrann“ beginnt eigentlich mit einer Seuche, die über die Stadt Theben hereinbricht: Dürre, Pest und Unfruchtbarkeit drohen Ödipus’ Königreich zu vernichten, und die Stadt ruft: „Wer ist schuld?“

„Ödipus Tyrann“ erzählt von einem Menschen, der König sein will. Er hinterlässt der Stadt und seinen Töchtern Ismene und Antigone statt Klarheit aber Zerstörung, Leid, Schmerz, tiefe Trauer. Und Wut. In den Zwischentönen der antiken Dichtung erzählen die ehemaligen Thalia-Schauspielerinnen Alicia Aumüller und Patrycia Ziólkowska packend eine Familiengeschichte über das eigene Verstricktsein in Schuld, Selbsterkenntnis, zweifelhafte Erlösung und die Hoffnung auf einen Ausweg. Mit dieser aufregenden Bearbeitung des antiken Stoffs für nur zwei Darstellerinnen kommt Nicolas Stemann, der dem Thalia-Publikum mit zahlreichen Inszenierungen im Gedächtnis ist, nach vielen Jahren erstmals wieder nach Hamburg zurück.

 

 

Gastspiel Schauspielhaus Zürich, Schweiz


Deutschlandpremiere

4. + 5. Februar 2023, 19 Uhr, thalia Theater

Eintritt € 16 - 79
Dauer
1:45h, keine Pause
In deutscher Sprache

Am 4. Februar um 18:30 Uhr:

Einführung im Mittelrangfoyer


Am 5. Februar im Anschluss: 

Maike Schiller (Hamburger Abendblatt) im Gespräch mit Nicolas Stemann und dem Ensemble

PRESSESTIMMEN

„Geniales Theater.“ - NZZ

 

„In Nicolas Stemanns neuester Arbeit Ödipus Tyrann übertrifft die Verdichtung der Figuren eines Stückes auf zwei Schauspielerinnen alle Erwartungen!“ -Deutschlandfunk Kultur

 

„Dieses rasante verwirrend erscheinende Vexierspiel von Identitätswechseln geht auf und reisst die Zuschauer*innen von Szene zu Szene immer stärker mit, ja schlägt sie geradezu in Bann.“ - Deutschlandfunk Kultur

 

„Ein reduziertes Bühnenbild, nur wenige Kostüme. Alles konzentriert auf das Wort, auf das stupende Spiel der beiden Frauen. Sie spielen und sprechen hervorragend, machen in jeder Sekunde klar, wer gerade mit wem spricht. Sie beherrschen das Chorspiel phänomenal, sind aufeinander eingespielt und geben sich Raum für Entfaltung, für grosse Gefühle und kleine humorvolle Spitzen.“ - Nachtkritik

 

„Ein Fest der Schauspielkunst.“ - Frankfurter Allgemeine

Foto: Philip Frowein / Zeichnung: Stefan MarxFoto: Philip FroweinFoto: Philip FroweinFoto: Philip FroweinFoto: Philip Frowein