Network

Ne
twork

Bühnenbearbeitung Lee Hall / nach dem Film von Paddy Chayefsky / Übersetzung Michael Raab / Regie Jan Bosse / Deutsche Erstaufführung
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„I am mad as hell and I can’t take it anymore.”

 

Howard Beale, Moderator bei einem großen amerikanischen Nachrichten-Network, ist nicht gerade ein Quotenkönig. Nachdem der Sender kurzerhand entscheidet, ihn durch einen jüngeren Kollegen zu ersetzen, sieht er die Stunde der Wahrheit gekommen: vor laufender Kamera kündigt er seinem Publikum an, sich in der nächsten Sendung – seiner letzten – als Konsequenz seiner Absetzung das Hirn rauszupusten. Für den Sender eine Katastrophe, möchte man meinen, und völlig untragbar doch ein Blick auf die Quote und das Medienecho zerschlägt alle Zweifel: Binnen weniger Sekunden ist Howard Beale ein Star geworden! Da seriöse Nachrichten mit ihm nicht mehr zu machen sind, wird ihm kurzerhand ein Sendeplatz als populistischer Prediger der wütenden, ungehörten Masse eingeräumt – und Howard liefert!

 

In „Network“ wird eine dystopische Medienlandschaft gezeigt, in der Meinungen Tatsachen übertrumpfen. Die Parallelen zu heute sind dabei geradezu atemberaubend. Der gleichnamige Film von Paddy Chayefsky erhielt 1976 vier Oscars. Lee Hall („Billy Elliot“, „Shakespeare in Love“) adaptierte das Drehbuch für den Broadway in NYC. Am Thalia Theater übernimmt Wolfram Koch die Rolle des wütenden Propheten.

 

Dauer: 2h

DeutschE Erstaufführung 24. Oktober 2020, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„Regisseur Jan Bosse setzt den Kultfilm 'Network' von Sidney Lumet aus den Siebzigern im Hamburger Thalia Theater mit einem spiellustigen Ensemble und toller Ausstattung unterhaltsam-schrill in Szene“ - Stefan Grund, welt.de, 25.10.2020

 

„Ein starker Stoff, klug inszeniert. Wolfram Koch ist grandios als Howard Beale. Die fast 45 Jahre alten Texte könnten genauso gut von heute stammen und zeigen, wie der Populismus - damals wie heute - unsere Gesellschaft durchdringt.“ - Larissa Dudek, NDR Hamburg Journal, 23.10.2020

 

„Das orangefarbene Bühnenbild, die Schlaghosen und Backenbärte sind ein grandioses Setting. Zusammen mit dem starken Ensemble überzeugt "Tatort"-Kommissar Wolfram Koch als abgehalfterter Moderator und die Liveband sorgt für eine atmosphärische musikalische Untermalung. Zwei sehr unterhaltsame Stunden.“ - Heiko Kammerhoff, Hamburger Morgenpost, 26.10.2020

 

Weitere Pressestimmen

Folge 1: "Network" - Carsten Brosda und Joachim Lux

 

DISKURS: Joachim Lux und Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Carsten Brosda über den Film „Network“ und Kultur und Medien in Zeiten von Fake News. „Network“ wird als Theaterfassung ab Oktober 2020 auf der Bühne des Thalia Theaters zu sehen ist. Das Gespräch wurde während des Corona Shutdowns im leeren Thalia Theater geführt.

Foto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Norbert Draszanowski
Ausgewählte Kommentare
Ein atemberaubendes fantastisches Stück mit einem Wolfram Koch, der eine unglaubliche schauspielerische Leistung er bringt. Herzlichen Glückwunsch an Herrn Koch, dem das Publikum seine Leistung durch rauschenden Beifall leider nicht honorieren konnte. Das hat nicht nur mich sondern viele andere Zuschauer mit einem sehr unangenehmen Beigeschmack nach Hause geschickt. Es war schon ziemlich unglaublich, dass der Bühnenvorhang nicht noch mal hoch ging, und man sich dadurch nicht von dem ensemble mit einem entsprechenden Beifall verabschieden konnte. Das hat mir persönlich diesen Theater Abend schon ziemlich verleidet.
Freundliche Grüße
Karin Schmidt
Karin Schmidt, 22.10.20
Dank an alle Beteiligten für dieses Theatererlebnis, Bewunderung für ein großartiges Ensemble, das die trostlose Sparsamkeit im Zuschauerraum vorübergehend vergessen liess. Wolfram Kochs mad like hell-Sequenz traf mich mitten ins Herz, da war ich – Satire hin oder her – den Tränen nah. Wohl auch, weil ab morgen wieder alles vorbei sein soll. Dürfen wir das zulassen?
Schöne Grüße CS
Christiane Solbach, 01.11.20
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