Navid Kermani - "Morgen ist da. Reden"

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st da.

Navid Kermani / Reden
Foto: Bogenberger Autorenfotos

"In die rhetorische Linie, die von den großen antiken Rednern bis in die Zukunft eines wirklich geeinten Europa reicht, gehört Navid Kermani an prominenter Stelle." Gerd Ueding (Laudatio zur Verleihung des Cicero-Rednerpreises 2012)


Navid Kermani hat die öffentliche Rede zu einer Kunst gemacht, über die das Land staunt - nicht nur mit seiner berühmten Rede im Bundestag zum Grundgesetz und der Dankrede zum Friedenspreis in der Paulskirche. Die Debatten, die er mitangestoßen hat, haben seither an Dringlichkeit noch gewonnen, seien es die Kriege im Orient, die Krise Europas, das Sterben der Flüchtlinge im Mittelmeer oder die Zukunft der Erinnerung an Auschwitz. Eine ungewöhnlich starke Resonanz hatten aber auch stets seine literarischen Festreden über Lessing, Goethe oder Kleist, die er wie kein anderer zu unseren Zeitgenossen macht. Und seine privaten Trauerreden machen anschaulich, daß mit jedem Menschen eine Menschheit stirbt – sie rühren selbst die hartgesottensten Hörer zu Tränen.

Nun sind die bedeutendsten Reden Kermanis gesammelt im Verlag C.H. Beck erschienen: „Morgen ist da. Reden“. Für die Lesung wählt er daraus zentrale Passagen aus und vertieft sie im Gespräch mit Journalistin Mely Kiyak: über Deutschland, Europa und den Nahen Osten, über Gott, die Liebe und den Tod, über Sprache, Poesie und den 1. FC Köln.

 

 

Navid Kermani ist habilitierter Orientalist und lebt als freier Schriftsteller in Köln. Für sein literarisches und essayistisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Josef-Breitbach-Preis und dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels.

 

Es liest: Navid Kermani, Barbara Nüsse


 

 

5. Dezember 2019, Thalia Theater

 

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