Merlin oder Das wüste Land

Merlin ode
r Das wüste
Land

von Tankred Dorst / Mitarbeit Ursula Ehler / Regie Antú Romero Nunes
Dramaturgie
Sandra Küpper

Chor

Karin Pawolka (Leitung), Nico Cornehl, Sybille Förster, Thorsten Schuck, Janina Troost (Solo); Lotta Marei Allewelt, Ines Maria Eberlein, Janina Kriszun; Vanessa Derkum, Marie Laackmann, Manuela Stange; Thomas Bernardy, Sigurd Hartwigsen, Bastian Kohn; Wolfgang Ahrens, Alexander Grimm, Christian-Malte Seidl, Lady Cindy Memsah (Die Wüstenprinzessin)


Live-Kamera

Anna Fenske, Annemarie Drexler

Wofür lebt der Mensch, wofür müht er sich ein Leben lang? Auf den Spuren des Zauberers Merlin, der die Menschen zu sich selber führen will, gelangen wir in die Zeit der Ritter und Könige, der Clowns und Riesen, der Kämpfe und phantastischen Abenteuer, in die Zeit der berühmten Tafelrunde. Der junge Regisseur Antú Romero Nunes, zum Nachwuchsregisseur 2010 der Zeitschrift „Theater heute“ gewählt, wird mit Dorsts unzähligen Geschichten um König Artus, Sir Lancelot, Sir Galahad, Sir Mordred, Parzival und all den anderen nicht nur von mittelalterlichen Ritterschlachten und zarten Romanzen erzählen, sondern auch der Überkomplexität des Lebens selbst standhalten und der immer wiederkehrenden Frage nach dem Sinn des Lebens nachgehen. Mit der Gründung der Tafelrunde als Abbild der Welt wohnen wir der Entstehung von Zivilisation bei. Geführt durch die ritterlichen Tugenden und angezogen vom Gral, dem höchsten Ziel, suchen die Männer ihren Weg, um etwas Bleibendes zu schaffen.

 

Premiere 3. September 2011, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„So heiß-kalt skizziert Nunes Illusionen und Emotionen, kantet Jux gegen Pathos, Gefühl gegen Ernüchterung, ein schillernder Orkan der Bilder und Brüche. [...] Bewundernswert Sebastian Zimmlers Körperbeherrschung als Zombie-Automat. […] Die grandiosen Clowns Mirco Kreibich und Lisa Hagmeister, Narren aus dem Geist der Commedia. [...] Auf der kahlen Bühne, dem wüsten Land, steuern die verbliebenen Menschlein unaufhaltsam, lustlos fast, auf das unvermeidliche Ende zu. Ein Spiel? Ja, aber was für eins!“ - Nachtkritik.de

 

„Gelungener Saisonbeginn am Hamburger Thalia Theater: [...] Jungregisseur Antú Romero Nunes zaubert [...] schillerndes Bühnentreiben. Das Publikum bejubelte die blutige Szenenfolge über menschliches Versagen und das Scheitern aller Utopien. [...] Er verwandelt Dorsts pessimistisches, überbordend fantasievolles Erfolgsstück von 1979 mit neun starken Darstellern und vielen Einfällen samt aufwendiger Videobilder vom Mars und tickender Weltuhr in grausam unterhaltsames Bühnentreiben um Lüge und Lust, Rache und missverstandene Macht.“ - dpa

 

„Antú Romero Nunes und seine ebenfalls jungen Schauspieler brennen ein fulminantes Bühnenfeuerwerk ab und schöpfen den ganzen Raum mit all seinen Möglichkeiten aus. [...] Ein ausuferndes, rauschhaftes Spektakel!“ - Hamburger Morgenpost

 

Weitere Pressestimmen
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Ausgewählte Kommentare
Das Ensemble war sehr spielstark, sehr stark waren auch die Sinnesreize, denen die Zuschauer ausgesetzt waren. Wir fühlten uns schon in der Pause emotional ziemlich taub, am Ende emotional erschlagen.
Was störte waren- wie leider viel zu oft im Thalia- die Ekelszenen. In diesem Stück wurde nicht nur auf den Boden gespuckt sondern noch etwas Anderes angedeutet, was ich wirklich nicht beschreiben möchte. Ich empfinde diese Einlagen als störend und überflüssig. Genial dagegen der Einfall, diverse Schauspieler zunächst unauffällig ins Publikum zu setzen und während des Stückes auf die Bühne zu holen. Das begeisterte Publikum klatsche furios.
Was ist der Sinn des Lebens? An dieser Frage arbeiten wir weiterhin.

Cara und Nicola Lange
Nicola Lange, 02.01.12
Theater von seiner schönsten Seite. Spielfreude auf der ganzen Linie. Ein Abend, an dem man staunen kann, wie Kinder vor dem Weihnachtsbaum. Die Präsenz der Schauspielerinnen und Schauspieler machte diesen Abend zu einem Theaterereignis erster Klasse. Die Regie sprudelte nur so vor Einfällen und tollen Bildern. Ein Märchen mit der Frage nach dem Sinn des Lebens oder Unsinn des Lebens? Mirco Kreibich als Clown war für mich das Erlebnis des Abends, wie er das Geschehen der Akteure durch Gestik und Mimik ständig begleitete war grandios. Der Clown hat mich über den gesamten Abend in seinen Bann gezogen. Einfach toll.
Danke! Ein Theaternarr
Reiner Schmedemann, 13.03.12
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