Leto

Let
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Ein Film von Kirill Serebrennikov / Filmvorführung Russland, Frankreich

Drehbuch

Mikhail Idov

Lily Idova

Kirill Serebrennikov

 

Schnitt

Yury Karikh


Kamera

Vladislav Opelyants

 

 


Produzenten

Ilya Stewart

Murad Osmann

Pavel Buria

Mikhail Finogenov


Ko-Produzent

Charles-Evrad Tchekhoff


Mit

Roma Zver

Irina Starshenbaum

Teo Yoo

Leningrad, ein Sommer zu Beginn der 1980er Jahre. Während Alben von Lou Reed und David Bowie heimlich die Besitzer wechseln, brodelt die Underground-Rockszene. Mike und seine Frau Natascha lernen den charismatischen Musiker Viktor Zoi kennen. Ihre unbändige Leidenschaft für die Musik verbindet sie schnell zu einer eigenwilligen Dreieckskonstellation. Als Teil einer neuen Musikbewegung werden sie trotz staatlich kontrollierter Konzerte das Schicksal des Rock’n’Roll in der Sowjetunion verändern.

 

Nach der wahren Geschichte um die legendäre russische Rockband „Kino“ fängt „Leto“ (Sommer) das Lebensgefühl einer sich nach Freiheit sehnenden Generation kurz vor der Perestroika ein. Kirill Serebrennikow gelingt ein mitreißendes und leichtfüßiges Zeitbild einer Jugend zwischen Rebellion und dem Leben unter Zensur. Eine Hymne auf die ungestüme Kraft von Musik, Liebe und Freundschaft. Der Regisseur selbst wurde während der Dreharbeiten 2017 festgenommen und musste den Film im Hausarrest fertigstellen. „Was dabei herauskam, hat seherische Kraft: ‚Leto‘ deutet an, wie die Ära Putin Russland einfriert.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Im Sommer 2020 wurde der Song „Chotschu Peremen“ (Ich will den Wandel) von Viktor Zoi zur Widerstandshymne der Oppositionsbewegung in Belarus.

 

Filmvorführung Russland, Frankreich

Weltpremiere bei den Filmfestspielen Cannes

Weltkino Filmverleih GmbH, Leipzig

 

In russischer Sprache mit deutschen Untertiteln (OmU)

 

Dauer 2:10h, FSK 12

25. Januar 2022, Thalia Nachtasyl

Im Anschluss: Gespräch, Wodka und Musik