Lange Nacht der Weltreligionen 2022

Der Traum von de
r Unsterblichkeit

Lange Nacht der Weltreligionen 2022
Zeichnung: Stefan Marx

Mit

Prof. Dr. Aleida Assmann

Prof. Dr. Jan Assmann

Mathias Greffrath

Dr. Ana Honnacker

Prof. Dr. Hubert Knoblauch

M.A. Tuğrul Kurt

Moritz Riesewick und

Hans Block („Die digitale Seele“)

Sung-Yon Lee

Dr. Janina Loh

Dr. Anna Briskina-Müller, u.a.

 

Moderation

Dr. Christiane Florin (Deutschlandfunk)

Erst leben, dann sterben und was kommt danach? Die Vorstellungen sind vielfältig. Aufgehen im großen Ganzen oder Wiedergeburt? Leibliche Auferstehung, ein Weiterleben der Seele oder durch Handlungen und Gedenken der Nachfahren – oder: nichts?

 

Religionen und Weltanschauungen bieten unterschiedliche Konzepte von Leben und Tod, Individualität, Körper und Geist. Auch in postreligiösen oder naturalistischen Weltbildern finden sich Vorstellungen von einer Fortsetzung des Lebens nach dem Tod – oder gar Versuche, den Tod zu überwinden. Was bedeutet Tod in einer Welt, in der das Leben zunehmend durch Technologie bestimmt wird? Was passiert, wenn sich das Versprechen der Unsterblichkeit dadurch einlöst, dass sich der Homo sapiens von der Biologie löst, „posthuman“ wird und die Gattungszukunft „postbiotisch“ auf digitalen Datenträgern stattfindet? Unsterblichkeit: Traum oder Alptraum?

 

Die Lange Nacht der Weltreligionen verbindet Diskussionsrunden, Musik, Performance und Textlesungen aus Religionen, Philosophie, Wissenschaften und Literatur.

 

In Kooperation mit der Akademie der Weltreligionen, der Universität Hamburg und dem Deutschlandfunk

 

 

6. Februar 2022, Thalia Theater

 

Förderer