Imitation of Life (Látszatélet)

Imitation of L
ife (Látszatélet)

Regie Kornél Mundruczó / Proton Theatre Budapest
Foto: Marcell RévFoto: Marcell RévFoto: Marcell RévFoto: Marcell Rév

Bühne Márton Ágh
Kostüme Márton Ágh, Melinda Domán
Licht András Éltető
Text Kata Wéber
Dramaturgie Soma Boronkay
Musik Asher Goldschmidt

Mit
  Lili Monori, Roland Rába, Annamária Láng, Zsombor Jéger, Dáriusz Kozma

In seiner europaweit gefeierten Arbeit „Imitation of Life“ am Proton Theatre entwirft Kornél Mundruczó mit lakonischer Direktheit eine politische Studie über Identitäten und Realitäten in einem zunehmend extremistischen Europa. Das Stück basiert auf einem realen Fall in Ungarn: Ein junger Mann attackiert einen Jugendlichen mit einem  Schwert, beide sind Roma, wie sich allerdings erst später herausstellt. Mundruczó und sein Proton Theater machen sich im Stück auf die Suche nach einer möglichen Lebensgeschichte des Täters. An den Beginn stellt er eine Filmszene: Angesichts der Zwangsräumung ihrer Wohnung erzählt eine Romni ihre Geschichte von Gewalt, Herkunft, Ausgrenzung, Hass. Und von ihrem Sohn, der die Familie verleugnete und verließ, um sich neu zu erfi nden. Dann wird die Leinwand hochgezogen und wir blicken in die verwahrloste Wohnung. Unerbittlich setzt sich der unvermeidbare Lauf der Dinge wortwörtlich in Bewegung: Der Bühnenraum dreht sich einmal um 360°: Zurück bleibt nach dieser minutenlangen, gespenstischen Szene ein Trümmerhaufen. Ein verstörend starkes Bild für eine Welt, der jegliche Orientierungspunkte abhandengekommen sind.

Der ungarische Regisseur Kornél Mundruczó hat am Thalia zuletzt „Die Weber“ inszeniert. Sein jüngster Film „Jupiter’s Moon“ lief 2017 in Cannes. Derzeit dreht er seinen ersten Film in Hollywood.

Gastspiel Proton Theatre Budapest
Koproduktion der Wiener Festwochen, des Theater Oberhausen, La Rose des Vents Lille, Maillon, Théâtre de Strasbourg – Scène européenne, Trafó House of Contemporary Arts Budapest, HAU Hebbel am Ufer Berlin, Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Wiesbaden Biennale

Nominiert für den Theaterpreis „Der Faust 2017“

Thalia Theater
Di 30. Januar 19.30 Uhr

Ungarisch, mit deutschen und englischen Übertiteln
In Hungarian with English and German surtitles


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