Harold und Maude

Harold u
nd Maude

Fotos: Arno Declair

Ein depressiv veranlagter junger Mann aus wohlhabendem Haus, dessen seltsamen Vorlieben Friedhöfe, Beerdigungen und das Inszenieren von Selbstmordversuchen umfassen, verliebt sich in eine äußerst vitale 79-jährige und findet durch sie zurück ins Leben. So oder so ähnlich könnte man beginnen, wenn man über ‚Harold und Maude‘ schreiben wollte. Allerdings fehlt schon in diesen wenigen Worten das Entscheidende, das, was auch nur schwer in Worte zu kleiden ist: ‚Harold und Maude‘ ist mehr als eine der schönsten und bizarrsten Liebesgeschichten der (Film)-Geschichte, es ist ein Lehrgang über das Leben und die Liebe und dazu noch eine zeitlose Hymne an beides. Sie lernen sich kennen, auf einer Beerdigung natürlich. Maude eröffnet Harold einen ganz neuen Blick auf die Welt in ihrer sehr speziellen, so liebevollen wie radikalen Art. Was kann er, was können wir von Maude lernen? Maude ist ein Freigeist, ein Mensch, der die Idee von Macht, Status und Besitz aufgegeben und der sich von Regeln und Autoritäten befreit hat. Konventionelles Verhalten lehnt sie ab und strebt nach einer Moral, die sich an einer persönlichen Ethik von Offenheit, Spontaneität und Großzügigkeit orientiert. Für sie gibt es nicht nur das Recht zu lieben, sondern das Recht zu lieben, wen man möchte. Sie genießt den Moment. Und sie hat Ehrfurcht und Respekt vor der Natur und jedem Lebewesen.


Premiere am 8. März 2009 im Thalia in der Gaußstraße

PRESSESTIMMEN

„Katharina Matz spielt sie mit der unschuldigen, bezaubernden Neugier eines jungen Mädchens und der von Erfahrungen überschatteten Lebensweisheit einer alten Frau. "Ich weine nur schöne Sachen", stemmt sie sich gegen finstere Erinnerungen. "Ich liebe Dich", sagt Harold, als ein rot-grünes Herz an der Tür von Maudes verlassener Behausung blinkt und nichts ist peinlich an dieser Mesalliance, weil Ole Lagerpusch und Katharina Matz mit dem Herzen spielen. Als Reminiszenz an die Hippie-Zeit - Nicolai von Schweder-Schreiner als Cat Stevens eingeschlossen - ironisiert Lilja Rupprecht in dem von Lampen zugemüllten Bühnenbild von Anna Macholz das Geschehen mit den bis zur Groteske komisch deformierten fabelhaften Schauspielern Marina Wandruszka, Lisa Hagmeister und Peter Jordan.“ - Die Welt

 

„Dass die eigentlich verrückten Leute die sogenannten normalen sind, zeigt (…) Lilja Rupprecht in ihrem spleeniegen „Irrenhaus“ (…) mit viel Bildwitz, Ironie und Komödiantik in Colin Higgins` Alt-Jung-Romanze aus seligen Hippie-Zeiten. In Katharina Matz und Ole Lagerpusch hat sie eine Idealbesetzung für die renitente, entwaffnend direkte Maud und das verzogene Muttersöhnchen aus reichem Haus gefunden. Die beiden turnen kindlich ausgelassen durch die Raum-Installation aus Kisten, Kasten, Lampen und Sitzmöbeln von Anna Machholz.“ - Hamburger Abendblatt

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