General Assembly

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General Assembly | General-versammlung | Assemblée générale Ein Weltparlament von Milo Rau und dem International Institute of Political Murder
Regie
Milo Rau

Konzept Milo Rau
Recherche und Dramaturgie Eva-Maria Bertschy
Bühne und Ausstattung Anton Lukas
Dramaturgische Mitarbeit Stefan Bläske, Carmen A.J. Hornbostel
Mitarbeit Recherche: Kasia Wojcik
Infographik Ole Häntschel
Produktionsleitung: Mascha Euchner-Martinez, Eva-Karen Tittmann
Mitarbeit Produktionsleitung Thomas Fabian Eder
Technische Leitung Jens Baudisch
Kamera Tilo Schneider

3. bis 5. November 2017, exklusive Live-Übertragung der Berliner Schaubühne ins Nachtasyl des Thalia Theaters


Im Juli diesen Jahres hat sich der G20-Gipfel in Hamburg mit den wichtigen internationalen Fragen auseinandergesetzt. Diesen Fragen stellt sich jetzt das Weltparlament von Milo Rau. Dabei sprechen aber diejenigen, die in der globalen Realität von Politik und Ökonomie nicht repräsentiert werden, die keine Stimme haben: Arbeitsmigranten, deren Kinder und Nachgeborene, Kriegsopfer, Textil- und Minenarbeiter, die Kleinbauern, die Wirtschafts- und Klimaflüchtlinge, die Opfern des sich anbahnenden Ökozids, die Weltmeeren, die Atmosphäre, die Nutztiere und Bäume. Vom 3. bis 5. November versammeln sich 60 Abgeordnete aus der ganzen Welt in der Bundeshauptstadt, begleitet von einer Gruppe hochkarätiger internationaler politischer Beobachter: Achille Mbembe, Can Dündar, Chantal Mouffe, Ulrike Guérot, Jean Ziegler, Armen Avanessian, Wolfgang Kaleck, Harald Welzer (u.a.)

In fünf Plenarsitzungen fragen die Abgeordneten der General Assembly, wo wir als Weltgemeinschaft stehen und was zu tun ist – sozial, ökologisch, technologisch, politisch. Wie verhalten sich die Interessen der Weltbevölkerung zu den demokratischen Prinzipien der Nationalstaaten? Wessen Forderungen nach Unabhängigkeit, Würde und Glück können zu den Forderungen der ganzen Menschheit werden?

Die General Assembly wird von der Berliner Schaubühne aus in das Nachtasyl des Thalia Theaters erweitert! Dort kann man, je nach Interessenlage, alle Plenarsitzungen live verfolgen. Auch im Nachtasyl werden Experten, wie der DIE ZEIT-Journalist Christoph Twickel, die Hamburger Journalistin und Aktivistin Shorouk El Hariry (u.a.), die Ergebnisse  kommentieren und mit dem Publikum in die Debatte gehen. Für Essen und Trinken während der live-Übertragung sorgt unsere Gastronomie im Nachtasyl.

Das erste Weltparlament der Geschichte gipfelt in der Verabschiedung der „Charta für das 21. Jahrhundert“. Mit „General Assembly“ vollenden Milo Rau und das International Institute of Political Murder ihre Arbeit über die Frage der politischen und künstlerischen Bedingungen eines globalen Realismus. Ein auf Augenhöhe der globalisierten Wirtschaft agierendes Kunstprojekt, bei dem nicht zuletzt die Zukunft der Demokratie verhandelt wird.

Der Schweizer Regisseur, Autor und designierte Intendant des Nationaltheater Gent Milo Rau ist bekannt durch seine Reenactments wie Hate Radio oder Die letzten Tage der Ceauşescus und seine fiktiven Prozesse wie das „Kongo Tribunal“. Sein Theaterstück „Five Easy Pieces“, eingeladen zum Berliner Theatertreffen, wurde von den Kritikern der Zeitschrift „Theater heute“ zum Theaterereignis des Jahres 2017 gewählt.

Die „General Assembly“ ist eine Produktion des IIPM – International Institute of Political Murder in Koproduktion mit der Schaubühne am Lehniner Platz, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Spartenoffene Förderung Berlin durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Bundeszentrale für politische Bildung und unterstützt durch das European Center for Constitutional and Human Rights – ECCHR, medico international, Rettet den Regenwald und die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

In Kooperation mit: Bahrain Watch, Berlin Postkolonial, Bundesverband Lebensrecht, Bundesweiter Koordinationskreis gegen Menschenhandel, Diem25, European Alternatives, FUTURZWEI, Germanwatch, Gesellschaft für bedrohte Völker, Heinrich-Böll-Stiftung, Initiative Schwarze Frauen in Deutschland – ADEFRA, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland – ISD, int.ie, Kampagne für ein Parlament bei der UNO / Democracy Without Borders, Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg, Kurdische Gemeinde Deutschland, Ludwig von Mises Institut Deutschland, Oficina Precaria Berlin / 15 M, PowerShift, Reporter ohne Grenzen, RomaTrial, Serbisch-Orthodoxe Kirche Berlin, Tierfabriken Widerstand, Urgewald, Voix des
Migrants, Welthungerhilfe u. v. a.


Mehr Informationen unter www.international-institute.de/general-assembly und auf der Homepage der Schaubühne.

Thalia Theater (Nachtasyl)
Fr 3.11. 19 – 21 Uhr / Sa 4.11. 10 – 20 Uhr / So 5.11. 10 – 19 Uhr

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