Früchte des Zorns

Früchte d
es Zorns

Früchte des Zorns von John Steinbeck auf der Basis einer Adaptation von Frank Galati Regie Luk Perceval
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Regie
Luk Perceval
Mit
Kristof Van Boven (Tom Joad)
Marina Galic (Mutter Joad)
Bert Luppes (Jim Casy)
Nick Monu (Vater Joad)
Maria Shulga (Rose)
Rafael Stachowiak (Onkel John)

"Luk Percevals Inszenierung ist die bisher vermutlich schauspielerisch brillanteste und ästhetisch geschmackvollste Elendsimpression der Saison.“ Theater heute

Es gab eine Zeit, da war die wohl berühmteste Ost-West-Verbindung der USA, die Route 66, eine Fluchtroute für den unendlichen Treck der Migranten, die vor den Missernten und der Armut in Oklahoma und Arkansas flohen und ins Gelobte Land zogen: nach Kalifornien.
In seinem Jahrhundert-Roman, 1939 erschienen, erzählt John Steinbeck das Schicksal der Großfamilie Joad. Nach der langen Reise in eine vermeintlich bessere Zukunft, findet sie sich in einer Realität wieder, in der alle Versprechen uneingelöst bleiben. Luk Perceval erzählt mit seinem internationalen Ensemble eine Urgeschichte der Migration.

"Früchte des Zorns ist ein Abend über Menschen , die aus einem kaputten Land flüchten müssen, denen der Himmel versprochen wird und die in der Hölle landen. Die Produktion ist beeindruckender, als eine Bildreportage aus einem Flüchtlingscamp in Calais."
Knack.be

Es gab eine Zeit, da war die wohl berühmteste Ost-West-Verbindung der USA, die Route 66, eine Fluchtroute für den unendlichen Treck der Migranten, die vor den Missernten und der Armut in Oklahoma und Arkansas flohen und ins Gelobte Land zogen: nach Kalifornien.
Die Menschen flohen, weil sich die riesigen Weizenfelder im Mittleren Westen als Folge erbarmungsloser Monokultur in eine „Dust Bowl“, eine Staubschüssel, verwandelt hatten.
In seinem Jahrhundertroman „Früchte des Zorns“, 1939 in den USA erschienen, erzählt John Steinbeck das Schicksal der Großfamilie Joad, die, wie viele tausende Andere, die Pachtzinsen nicht mehr bezahlen können und dem Ruf „Go West!“ folgen, in der Hoffnung, auf den kalifornischen
Obstplantagen eine neue Existenzgrundlage zu finden.
„Wir haben es schwer gehabt hier. Und da unten wird alles anders sein – viel Arbeit und alles schön grün und kleine weiße Häuser und überall Orangen.“ „Wirklich überall Orangen?“ – „Na, vielleicht nicht überall, aber beinah.“ Die Alten sterben schon unterwegs, die anderen erwartet am Zielort neues Elend und Fremdenhass.
Luk Perceval eröffnet die Lessingtage 2016 mit einem internationalen, mehrsprachigen Ensemble und erzählt eine Urgeschichte der Migration. Es ist die Geschichte einer Familie, die aufbricht, um anderswo ein neues Leben zu suchen, und nach der langen, beschwerlichen Reise in eine vermeintlich bessere Zukunft findet sie sich in einer Realität wieder, in der alle Versprechen uneingelöst bleiben.

Koproduktion mit dem NT Gent
Premiere 23. Januar 2016

PRESSESTIMMEN

„Sechs Schauspieler teilen sich die Haupt- und ein paar Nebenfiguren. Sei gruppieren sich gekonnt im weiten Raum, lassen Stimmungen und Aura wachsen und gedeihen, beschleunigen oder dehnen das Tempo, lauschen ihren Stimmen oder lassen sie verklingen. (…) Luk Percevals Inszenierung ist die bisher vermutlich schauspielerisch brillanteste und ästhetisch geschmackvollste Elendsimpression der Saison.“ - Theater heute

„Früchte des Zorns ist ein Abend über Menschen , die aus einem kaputten Land flüchten müssen, denen der Himmel versprochen wird und die in der Hölle landen. Die Produktion ist beeindruckender, als eine Bildreportage aus einem Flüchtlingscamp in Calais.“ - Knack.be

„Was Perceval tatsächlich zeigen will, ist ein Kollektiv auf der Flucht, das immer weiter treibt und nie wirklich weiß, wohin und wie - was am Ende des Weges sein wird. Flüchtende eben.“ - Deutschlandfunk

 

Weitere Pressestimmen
Ausgewählte Kommentare
Ich komme gerade aus der Vorstellung. Und bin noch völlig gefangen. Es war eine grandiose Aufführung!! Jedes Bravo, das mir sonst eher leicht von der Zunge kommt, war im Hals erstickt, die Füße wollten nicht trampeln, ich hätte einfach nur losheulen können, aus Trauer am Leid der Welt, dem Schicksal der Menschen, und vielleicht ging es vielen im Publikum so, ich fand uns alle gebannt nach den ersten Minuten. Ich hätte auch nicht mehr diskutieren können. Aber hier schreiben, wie großartig ich die Vorstellung, die Inszenierung, das mehrsprachige Team, die Vielfalt des Bühnenbilds trotz der Einfachheit der wenigen Requisiten (allen voran der zerbrochene noch klimpernde Flügel) fand, Blätter wie Sterne, aber nirgendwo Sterntaler, das kann ich hier sagen. Und die großartige Leistung der Schauspieler. Danke
Gabriele Ramin Dr., 24.01.16
Perfekt. Schauspielerisch eine unglaubliche Leistung, und auch an den Intendanten ein großes Danke. Wie könnte man besser das Thema Vertreibung und Flucht auf einer Bühne inszenieren, wenn nicht mit diesem Klassiker und in dieser puristischen Form. Die Armut und Hilflosigkeit der Akteure ging förmlich unter die Haut. Kein leichtes Thema - aber eben ein immer wiederkehrendes, und derzeit sehr aktuelles. Hat mich sehr bewegt. Absolut Empfehlenswert!!
Gerald Williim, 24.02.16
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