Ermunterungen zum Vergnügen des Gemüts

Stadtf
ührung

Ermunterungen zum Vergnügen des Gemüts
Zeichnung: Stefan Marx
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So hieß eine Zeitschrift, in der Lessing ab 1749 veröffentlichte. Als junger Erwachsener schrieb auch Lessing anakreontische Lieder und Gedichte, eine Stilrichtung, die auf altgriechische Lyrik zurückgeht und das Leben und seine Freuden ins Zentrum rückt. Aus Lessings Hamburger Zeit ist bekannt, dass er versuchte, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Er besuchte Gasthäuser, Kaffeestuben und war gern gesehener Gast bei literarischen Teegesellschaften des Bürgertums. Doch sein Lebensweg war von finanziellen Sorgen, Rückschlägen und persönlicher Tragik geprägt. Wir flanieren durch die Stadt auf einer Spurensuche zu den verschwundenen Orten der Geselligkeit des 18. Jahrhunderts in Hamburg. Lessing wird uns mit seinen Gedichten begleiten und wir entdecken den Komponisten Georg Philip Telemann, sowie die Dichter Bartold Hinrich Brockes und Friedrich von Hagedorn, die in der Anakreonik auch eine Erneuerung der Kunst sahen und eine neue literarische Ausprägung der Aufklärung.

 

 

22. und 29. Januar, 11 Uhr sowie 5. Februar 2022, 14 Uhr

Treffpunkt am Gänsemarkt vor dem Lessingdenkmal