Ende einer Liebe

Ende ei
ner Liebe

Ende einer Liebe von Pascal Rambert

Deutsch von Peter Stephan Jungk

Sie glaubten an die „amour fou“, an die absolute, die ewige Liebe. Aber jetzt ist Schluss. Im kalten Neonlicht stehen sich ein Mann und eine Frau gegenüber, versuchen, Haltung zu bewahren, während sie - einer nach dem anderen - ihre Liebe beenden. Erst der Mann. Dann die Frau. Zwei Körper in Hochspannung im Sperrfeuer der Sätze, die Einschläge lassen sich nicht verbergen, die Worte des anderen treffen im Innersten. Ein letztes Mal steckt jeder sein Territorium ab. Der Bruch ist endgültig, das Schlachtfeld unübersehbar.

Pascal Rambert, Autor, Regisseur und Theaterleiter in Paris, hat mit „Cloture d´amour – Ende einer Liebe“ einen Gesang über die Trennung geschrieben, die große Zäsur, den endgültigen Bruch zwischen zwei Menschen. Sein Abgesang auf eine Liebe, 2011 beim Festival d´Avignon erstmals aufgeführt, wurde bereits in Moskau und Tokyo, in New York, Italien und Zagreb gezeigt und unter anderem mit dem „Grand Prix de Litterature dramatique“ ausgezeichnet.

 

Deutsche Erstaufführung
Premiere am 26. April 2014 um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße

 

Am 26. Juni 2014 eröffnen die Berliner Festspiele das Festival Foreign Affairs mit „Ende einer Liebe"

PRESSESTIMMEN
Ende einer Liebe. Copyright: Krafft AngererEnde einer Liebe. Copyright: Krafft AngererEnde einer Liebe. Copyright: Krafft AngererEnde einer Liebe. Copyright: Krafft AngererEnde einer Liebe. Copyright: Krafft AngererEnde einer Liebe. Copyright: Krafft AngererEnde einer Liebe. Copyright: Krafft AngererEnde einer Liebe. Copyright: Krafft AngererEnde einer Liebe. Copyright: Krafft AngererEnde einer Liebe. Copyright: Krafft Angerer
Ausgewählte Kommentare
Beeindruckendes Stück - sehr intensiv, mitreißend, anstrengend...tagelang haben Sätze nach gewirkt und mich nachdenken lassen. Imposante Schauspieler, sehr gelungen.
Anja, 04.01.16
Ein auf den ersten Blick einfach erscheinendes Konzept. Zwei Menschen, ein leerer Raum, zwei Monologe.
Als Zuschauer hat man irgendwann den Punkt an dem man realisiert, dass da nichts weiteres passieren wird.
In diesem Moment habe ich mich über diesen krankhaften Voyeurismus erschrocken. Wieso erwartet man noch etwas, wenn da zwei Menschen stehen, die sich einst innig liebten und jetzt nur noch scheinbar unschöne Dinge für einander übrig haben?
Jeder Mensch hat sich schon mal gestritten, getrennt, was auch immer oder scheint zu wissen wie er in solch einer Situation verhalten würde. Man denkt an komplette Ausbrüche, Zusammenbrüche oder Schreie. Jedoch ist in solch einer Streitsituation der fliegende Teller absolut irrelevant. Wichtig ist nur das Gesagte...und auf diese Wahrheit beruht dieses Stück. Es funktioniert mit absoluter Wirklichkeit.
Ich habe es selten erlebt, dass ein Stück mich persönlich so zum Nachdenken angeregt hat. Allein die Worte und der leere Raum lassen dem Kopf eine enorme Spielwiese.
Das Pure des Stückes trifft genau ins Schwarze..
28.04.14
Mein Kommentar
Kommentar
Abschicken
Bedingungen

Mit dem Versenden dieses Kommentarformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass die von Ihnen angegebenen Daten elektronisch erfasst, gespeichert und auf unserer Webseite veröffentlicht werden. Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich zur Veröffentlichung Ihres Beitrags. Ihre Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden, z.B. per E-Mail an widerruf@thalia-theater.de. Ihr Beitrag und Ihre persönlichen Daten werden dann gelöscht. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.