Die Natur hat recht

Die Natu
r hat recht

Mit Elisabeth Weydt, Julian Greis, Julia Wadhawan und Radio Utopistan
Bitte informieren Sie mich, wenn das Stück wieder auf dem Spielplan steht.
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Wir stehen kurz vor dem ökologischen Kollaps und die Zeit die Richtung zu ändern wird immer knapper. Ein hilfreiches Mittel könnte hier paradoxerweise ein sehr langwieriges sein: Die Änderung unserer Rechtssysteme und Weltbilder: die Erklärung der Natur zum juristischen Subjekt.

 

Ecuador ist das erste und bisher einzige Land auf der Welt, in dem alle Natur auf Verfassungsebene zur juristischen Person erhoben wurde. Pachamama, die Mutter Erde, hat eigenständige Rechte, sie ist Subjekt statt Objekt. Demnach ist Natur in Ecuador nicht nur schützenswert, weil sie dem Menschen dient, sondern einfach, weil es sie gibt. Zu Ende gedacht kann diese Idee alles umdrehen: Unsere Wirtschaft, unseren Verkehr, unser Leben. Rund 400 Initiativen weltweit arbeiten an ihrer Umsetzung, unter anderem in Deutschland.

 

Die Journalistin Elisabeth Weydt hat viel Zeit in Ecuador verbracht und auch in anderen Ländern zu Rohstoffabbau und Landrechten recherchiert. Sie berichtet in eindrücklichen Geschichten, Analysen und Portraits von den Menschen, die diese Idee in die Realität übersetzen und vom Geflecht der wirtschaftlichen und juristischen Verstrickungen, die das erschweren.

 

In Texten, Bildern und Geräuschen erfahren Sie heute Abend von einem indigenen Volk im Amazonas, das es geschafft hat, eine Ölfirma zu vertreiben. Von Autobauern in Deutschland, die zum Kaffee laden. Von klagenden Fröschen im Nebelregenwald, von dekolonialer Kunst im Kongo und von Olivenbäumen in Palästina.

Elisabeth Weydt, der Schauspieler Julian Greis und die Moderatorin Julia Wadhawan werden Ihnen vor Augen führen, wie wir selbst ein Teil der Lösung sein können. Spoiler: Es geht nicht (nur) um den Individualkonsum. Ein utopischer Abend, der Hoffnung verspricht.


26. Oktober 2023, 20 Uhr, Nachtasyl