Die Herrmannsschlacht*

Die Herrma
nnsschlacht*

von Heinrich von Kleist / *Titelschreibweise im -postumen- Erstdruck 1821 / Regie Joachim Gottfried Goller
Körber Studio Junge Regie 2020: Die Herrmannsschlacht

Regie

Joachim Gottfried Goller

 

Austattung

Felicitas Stecher

Sophie Thammer

 

Komposition & Musikalische Leitung

Veit Vergara

Mit

Tim Bülow

Himani Grundström

Laura Roberta Kuhr

Maximilian Menzel

Edith Saldanha

Tobias Schnaitl

Veit Vergara

Der deutsche Cheruskerfürst Herrmann verbindet durch geschickte Intrige alle germanischen Stämme und unterwirft die große Bedrohung Rom. Ein Machtspiel voller Erotik und Gewalt, Chaos, Propaganda und Populismus, das in den privatesten Nischen der Protagonisten zelebriert wird. Kleist schrieb mit „Die Herrmannsschlacht“ eine Hoffnungsquelle für die Unabhängigkeitskriege von der napoleonischen Herrschaft. Dabei diente seinem zu Lebzeiten heiß diskutierten Drama, das später besonders durch die Nationalsozialisten instrumentalisiert wurde, der Mythos um die Varusschlacht im Teuteburger Wald 9 n. Chr. als martialische Vorlage.


„I never meant to start a war, I just wanted you to let me in“ (M. Cyrus)


Joachim Gottfried Goller *1992 in Brixen, Italien. 2011 Erster Preis bei den Bozner Autorentagen für „foreignstr.19“. Mitbegründer mehrerer Südtiroler Theaterinitiativen. Von 2014 bis 2016 fester Regieassistent am Münchner Volkstheater, 2014 – 2015 Leitung des hauseigenen Jugendclubs. Weitere Assistenzen: Passionstheater Oberammergau und Münchener Biennale. Neben dem Geschichtsstudium an der LMU in München seit 2016 eigene Inszenierungen als freier Regisseur.

 

Universität Mozarteum Salzburg – Thomas Bernhard Institut; 3. Jahrgang/Regiearbeit; Wintersemester 19/20

 

Dauer: 1:07h, ohne Pause 

1. Juni 2021, Stream

Trailer
Foto: Sam BeklikFoto: Sam BeklikFoto: Sam Beklik

Offizieller Beginn des Stücks ist um 15 Uhr. 10 Minuten nach Ende des Streams findet per Zoom ein Publikumsgespräch für alle Interessierten statt. Den entsprechenden Link finden Sie auf Ihrem Ticket. Das Stück ist noch bis 24 Uhr abrufbar, das Publikumsgespräch findet nur live im Anschluss an den offiziellen Stück-Stream statt.