Das mangelnde Licht

Das mang
elnd
e Licht

nach dem Roman von Nino Haratischwili / Bühnenfassung von Emilia Heinrich und Jette Steckel / Regie Jette Steckel / Uraufführung
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  „Jeder Mensch sollte ein Anrecht auf genügend Licht haben!“

 

Qeto, Nene und Ira treffen sich 2019 in Brüssel auf der imposanten Retrospektive ihrer toten Freundin, der renommierten Fotografin Dina Pirveli. Ihre Fotografien sind Anlass für die Erinnerung zurück an Tiflis, Anfang der 90er Jahre: Vier junge Frauen berauschen sich am Leben und an ihren ersten Lieben. Sie feiern die Gnadenfrist, die ihnen die Unkenntnis über die Zukunft gewährt, darüber, was die ersten Jahre der georgischen Unabhängigkeit bringen werden: Chaos und Gewalt in den Straßen, Stromausfälle, und die Gespaltenheit einer jungen Demokratie im Bürgerkrieg - bis hin zum Krieg in der Region Abchasien, die mit russischer Unterstützung ihre Autonomie von Georgien erkämpft. 

 

In einem Land, in dem das Leben zum Überleben wird, kann man sich vielleicht keine Moral mehr leisten. Aber man kann kann sich dafür entscheiden ein Mensch zu bleiben. Und obwohl unverzeihlicher Verrat und tragischer Tod die Freundschaft der vier Frauen auf eine harte Probe stellt, ist keine von ihnen bereit, sich mit einem Mangel an Licht  abzufinden. 

 

Hausregisseurin Jette Steckel vollendet mit der Inszenierung von „Das mangelnde Licht“ nach „Das achte Leben (Für Brilka)“ und „Die Katze und der General“ die Trilogie ihrer Adaptionen der großen Nino Haratischwili-Romane für die Bühne - und widmet sich erneut der Frage nach Verantwortung: Wie handelt man moralisch richtig in einer Welt, die jeder Logik zu entbehren scheint?

 

Dauer 4:40h, inklusive einer Pause

Uraufführung 26. Februar 2022, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„'Das mangelnde Licht' ist das Stück der Stunde. (...) Ein emotionaler, aufklärerischer, aufwühlender und reicher Abend.“ - Heide Soltau, Deutschlandfunk Kultur FAZIT, 26.2.2022

 

„Maja Schöne, Fritzi Haberlandt, Rosa Thormeyer und Lisa Hagmeister sind ein fantastisches Quartett - und auch die Männer, an denen sie sich abarbeiten, die in dieser Gesellschaft das Sagen haben, lautstark, sind große Klasse.“ - Katja Weise, NDR Kultur, 27.2.2022

 

„Eine Bandbreite an Emotionen, wie man sie wohl nur selten im Theater erlebt.“ - Larissa Dudek, NDR Hamburg Journal, 26.2.2022

Weitere Pressestimmen
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Georgische Klänge "Das mangelnde Licht"

Dramaturgin Christina Bellingen im Gespräch mit dem Musiker Mark Badur und dem Filmemacher Zaza Rusadze