Bilder deiner großen Liebe

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iner groß
en Liebe

von Wolfgang Herrndorf / Ein Abend von Birte Schnöink & Marie Rosa Tietjen

Fassung

Birte Schnöink, Marie Rosa Tietjen 

Ein Abend über Isa, die Herrscherin über das Universum, die Planeten und Alles.

Ein Roadtrip. Durch Wälder und Pfützen, Gedanken und Gedankenstriche. Isa ist bewaffnet. Eine radikale Denkerin, die wenn sie es will, die Sonne verschieben kann. Sie geht zu Fuß. Mit einer Pause am goldenen Berg. „Von oben sehe ich über das Land und bin müde. Im Innern wüten eiserne Zangen. Ich versuche zu  schlafen und kann es nicht. Ich versuche weiterzugehen und kann es nicht. Ich konzentriere mich auf die Sachlage und komme zu dem Ergebnis, dass ich Hunger habe.“

 

Dann geht Isa weiter. Satz für Satz. Ort für Ort. Und dazwischen? „Das sind die Löcher der Kausalität. Es sind die fehlenden Übergänge von Ursache und Wirkung. An diesen Stellen klafft das ganze Universum auf.“, so zitiert Wolfgang Herrndorf den Philosophen Joseph Vogl in seinem Blog „Arbeit und Struktur“.
 
Seine letzte Arbeit „Bilder deiner großen Liebe“ bleibt nach Herrndorfs Freitod im Jahr 2013 ein unvollendeter Roman, ein „kaputtes“ Werk.


Dauer 1:15h, keine Pause
Premiere 10. Dezember 2017, Thalia Gauß (Garage)

 

Eingeladen zum Festival Radikal Jung 2018 und Britney X Festival

PRESSESTIMMEN

„Der Abend ist reine Poesie und das Schönste, was bisher in diesem Jahr bei "Radikal jung" zu sehen war.“- Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung, 18.4.2018 anlässlich des Festival Radikal Jung 2018

„Wenn Schnöink burschikos und mädchenhaft zugleich von einem Fleck auf den nächsten hüpft, man könnte ihr noch lange dabei zu sehen.“ – Dr. André Thomas, Hamburger Abendblatt, 12.12.2017

Isa ist verträumt, neugierig, verletzlich , selbstbewusst, übermütig. Alle diese Eigenschaften verkörpert Schauspielerin Birte Schnöink fulminant.“ – Heiko Kammerhoff, Hamburger Morgenpost, 15.12.2017

 

Weitere Pressestimmen
Foto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft Angerer
Ausgewählte Kommentare
Was für eine GROSSARTIGE, berührende, bildhaft eindringliche, nachfühlbare Leistung einer ebensolchen Schauspielerin - danke für den schönen Abend, der noch lange nachklingt. Wolfgang Herrndorf schaut bestimmt strahlend von seiner Wolke in die Garage der Gaußstraße
Regine Schroers, 28.03.18
Welch ein Glück, dass das Thalia Theater seinen Künstlerrinnen die Freiheit gibt, solche Projekte zu verwirklichen. Aus dem außergewöhnlichen Buch von Wolfgang Herrndorf ein außergewöhnliches Stück zu machen liegt nahe. Aber wie Birte Schnöink mit Gefühl, Humor und Spielfreude dies auf die Bühne bringt, ist ein Hochgenuss für Augen und Ohren (trotz der Garage). Und auch die Musikauswahl (Sophie Hunger, Harry Styles…) ist sehr gut. So wurde nach dem Stück manche Textpassage, die man noch im Kopfe hatte, von der Musik begleitet.
Nachdem ich nun alle Stücke ab 2018 mit Birte Schnöink gesehen habe, hoffe ich, dass ich diese wunderbare Schauspielerin in der nächsten Theatersaison in vielen neuen Rollen sehen kann.

Thomas Fahsel
Fahsel Thomas, 28.07.19
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