(R)Evolution

(R)Ev
olution

Eine Anleitung zum Überleben im 21. Jahrhundert / von Yael Ronen und Dimitrij Schaad / Inspiriert von Yuval Noah Harari / Uraufführung

Der Mensch steht kurz davor, Gott zu werden. Oder steht er kurz davor, sich durch grenzenlose Technisierung und Ausbeutung des Planeten selbst abzuschaffen? Yuval Noah Harari ist einer der aufregendsten Denker der Gegenwart. Seine „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“ sind eine globale Bestandsaufnahme, die unser Verhalten und unsere individuelle Moral in Zeiten von Chaos und enormer Verunsicherung so zwingend wie lange nicht mehr in Zweifel zieht.


Die digitale Revolution, die unser Leben leichter macht, ist voller Verheißungen – sie ist das Ende des Dramas der Entscheidungs- findung. Gleichzeitig wird uns die Tech-Euphorie mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten große Fragen an das Mensch-Sein stellen. Zusammen mit dem Ensemble entwirft Yael Ronen eine Welt, in der sich die Figuren mit den Herausforderungen der nächsten Evolutionsstufe, dem Homo Digitalis, konfrontieren müssen: die eigene Bedeutungslosigkeit, wenn Milliarden Menschen von Algorithmen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden, symbiotische Beziehungen mit Künstlicher Intelligenz und virtuelle Realitäten. Digitale Diktaturen, in denen unsere Daten zu einem Werkzeug in den Händen einiger weniger werden – oder die ethischen Dilemmata, die mit den unabsehbaren Folgen genetischen Designs einhergehen. Und was bedeutet das Ganze eigentlich für den sogenannten „freien Willen“? Innerhalb dieser Versuchsanordnung werden die Gedanken Yuval Noah Hararis zum Ausgangspunkt einer Recherche, die die Widersprüche einer möglichen Zukunft ad absurdum führt. Gibt es Utopien des Zusammenlebens, die wir für immer verpasst haben?


Die israelische Regisseurin und Autorin Yael Ronen ist be- kannt für ihre originellen und humorvoll-provokanten Auseinandersetzungen mit aktuellen Kontroversen. Sie spiegelt in ihren vielfach preisgekrönten Stückentwicklungen brisante weltpolitische Fragen, historische oder kulturelle Konflikte in den persönlichen Erfahrungen ihrer Schauspielerinnen und Schauspieler. Die Hausregisseurin des Maxim Gorki Theater Berlin war in den letzten Jahren u.a. mit „Common Ground“, „The Situation“ und „Winterreise“ bei den Lessingtagen in Hamburg zu Gast. (R)Evolution ist ihre erste Arbeit mit dem Ensemble des Thalia Theater.

 

Dauer 1:35h, keine Pause

Uraufführung am 29. Februar 2020, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„Ein Abend mit klugen Dialogen und feinsinnigem Humor und auch mit einem leisen Schaudern.“ - Katrin Ullman, taz, 02.03.2020

 

„Trotz einer gelegentlichen oberflächlichen Glätte, beweist dieser Abend eines doch mit Sicherheit: Das Theater ist noch zu retten - weil keine Künstliche Intelligenz der Welt wohl jemals den augenzwinkernden Zauber reproduzieren kann, mit dem hier lustvoll engagierte SpielerInnen auf die großen Fragen des Menschseins treffen.“ - Stefan Forth, nachtkritik.de, 01.03.2020

 

„Ronen hat gemainsam mit dem Maxim-Gorki-Schauspieler Dimitriij Schad einen Text geschrieben, der klug ist und kritisch, witzig und zynisch und vor allem einen Text, der auf der Bühne erstaunlich gut funktioniert.“ - Katrin Ullman, taz, 02.03.2020

Weitere Pressestimmen
Foto: Krafft AngererFoto: Krafft Angerer
Ausgewählte Kommentare
Gelungen! Habe lange nicht mehr so gelacht! Intelligent und jeder Satz trifft! Das Ensemble umwerfend. Wir kommen nochmal.
Dagmar Brehmer, 08.03.20
habe das buch gelesen, bin sehr auf die inszenierung des stoffes gespannt
hyla mirella, 29.06.19
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