[ungefähr gleich]

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≈ [ungefähr gleich] von Jonas Hassen Khemiri Regie Anne Lenk
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„Dank der energiegeladenen Schauspieler, die wunderbar miteinander harmonieren in Khemiris geistreichem Stück, bleibt der Abend kurzweilig.“  Die Welt

Der schwedische Autor Jonas Hassen Khemiri lässt fünf Schicksale in einer temporeichen Geschichte über Strategien zu gesellschaftlichem Aufstieg aufeinanderprallen. In ihren Alltagssorgen einander „fast gleich“, pendeln die Figuren zwischen individuellen Krisen und großen Träumen, zwischen Überforderung und Übermut, zwischen Anpassung und Ablehnung der gesellschaftlichen Ordnung.

Peter ist obdachlos und hat ein Problem, seine Schwester hatte einen Autounfall. Er möchte sie gern besuchen, dazu erbettelt er sich das Reisegeld ‒ ein Vermögen, das noch dazu auf einer Lüge aufbaut. Das zumindest unterstellt ihm Andrej, der Peter jeden Tag vor dem Kiosk stehen sieht. Andrej selbst fürchtet, den Einstieg ins Berufsleben nie zu schaffen. Freja, aus der ökonomischen Gemeinschaft ausgestoßen, will sich an der Person rächen, die ihren Platz eingenommen hat. Martina sucht einen Ausweg aus dem Wirtschaftssystem, will sich ein Stück Ackerland kaufen und als Selbstversorgerin leben. Ihr Lebensgefährte Mani will das System von Innen aushebeln und betreibt ökonomische Grundlagenforschung an der Universität: Was ist der Wert von Investitionen, von Kapital, von Unterhaltung – auch der seiner Vorlesungen – und was macht den Wert des Geldes aus?

Anne Lenk, bereits mit ihrer vierten Arbeit am Thalia Theater, eröffnet die neue Spielzeit mit der deutschsprachigen Erstaufführung von Khemiris jüngstem Stück als eine Frage des Geldes, der Perspektive und der Perspektivwechsel.

Deutschsprachige Erstaufführung 13. September im Thalia in der Gaußstraße

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