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Poesi
e-Ambul
anz

Der Schweizer Schauspieler Albi Klieber gründete einst die Poesie-Ambulanz, um den Poesie-Notstand zu beheben. Auf einem Stuhl, an einem Tisch sitzend las er für einen Zuschauer ein Gedicht.

 

Jetzt gilt es Poesie den Menschen in Not vor Ort zu bringen. Wie? Mit unserer digitalen Bühne. Die Netz-Passanten hören ein persönliches Gedicht oder einen kurzen Text. Ob Goethe oder Heine - die Großen und die Kleinen, Bekanntes oder nie Gehörtes: Poesie hilft! Oder wie André Szymanski sagt: Das mag ich sehr / Morgen mehr.

Wie machen wir das?

 

Wir sammeln Poesie für unsere Poesie-Ambulanz.

Die Schauspieler und Schauspielerinnen des Thalia Theaters greifen in das Bücherregal und los geht's!

 

Der Autor Lutz Seiler schreibt in der SZ am 21. März 2020: Überhaupt ist die richtige Zeit, um heimzukehren in den Heimathafen der Gedichte. „Geh mit der Kunst in deine allereigenste Enge. Und setze dich frei“, rät Paul Celan in seiner Büchnerpreisrede, und: „Das Gedicht sucht, glaube ich, auch diesen Ort.“

Gift Uzera erzählt "Okaruru" Otjihambarere tjokaruru (Tale of the Ghost)
Rosa Thormeyer liest Mascha Kaléko, "Rezept“
Barbara Nüsse liest Inger Christensen, "die tauben gibt es"
Franziska Hartmann liest Friedrich Rückert, “Ich bin der Welt abhanden gekommen”
Thorleifur Örn Arnarsson liest „Außerhalb des Kreises“ von Steinn Steinarr
Tilo Werner liest Jakob van Hoddis, "Weltende“
Gabriela Maria Schmeide liest Udo Jürgen Bockelmann
Pascal Houdus liest Wolf Wondratschek, "Ich liebte die italienischen Städte"
Oda Thormeyer liest Mascha Kaléko, "24 Stunden täglich“
Julian Greis liest Friedrich Schiller, "Der Handschuh"
Cathérine Seifert liest Volksmund, "Dunkel war’s, der Mond schien helle“
Tim Porath liest Joachim Ringelnatz, "Ein Sauerampfer"
Christiane von Poelnitz liest Hans-Ulrich Treichel, "Hausordnung"
Thomas Köck liest "what they did yesterday afternoon”
Sven Schelker liest Erich Kästner, "Kicherfritzen“
Aleksandra Mamkaeva liest Alexander Puschkin "The Captive"
Yohanna Schwertfeger liest Erich Fried, "Aufhebung“
Hakan Savaş Mican liest Nâzim Hikmet, "Das schönste Meer”
Cornelia Schirmer liest William Shakespeare, "Sonett 18“
Thomas Niehaus rezitiert Friedrich Schiller, "Das Lied von der Glocke"
Christiane von Poelnitz liest "Prediger Salomon"
Steffen Siegmund liest Hermann Hesse, "Stufen"
Sebastian Zimmler liest Thomas Brasch, "Jetzt bist du weg ein halbes Jahr“
Rosa Thormeyer liest Botho Strauß, "Lieber Paul“ aus "Groß und Klein“
Pascal Houdus rezitiert Wolf Wondratschek "Es passierte nicht viel“
Marina Wandruszka liest Ingeborg Bachmann "Böhmen liegt am Meer"
Susanne Meister liest Heinrich Heine, "Das Fräulein"
Christiane von Poelnitz liest Hans-Ulrich Treichel, "Schlimmstenfalls"
Julian Greis liest Paul Celan, "Corona"
Lisa Hagmeister rezitiert Friedrich Hollaender, "Wenn ick mal tot bin“
Matthias Günther liest Heinrich Heine, "Mein Kind, wir waren Kinder"
André Szymanski liest André Szymanski, "Regen“
Paul Schröder liest Totenmond, "Kehrwoche – Sommerschnee auf Golgatha“
Günter Schaupp liest Joachim Ringelnatz, "Ein Nagel saß in einem Stück Holz"
Julian Greis liest Franz Kafka, "Der Ausflug ins Gebirge"
Matthias Günther liest Ror Wolf, "Wetterverhältnisse"