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Behind t
he Street

Behind the Street ist der Titel einer neuen Urban Art Ausstellung, die alle zwei Monate an einem neuen Ort unterschiedliche Themen und neue Projekte präsentiert, die von Exil Künstlerinnen und Künstlern für kulturelle
Vielfalt, Gleichheit und Gerechtigkeit in einer vielfältigen Gesellschaft konzipiert werden.

Joe S
am- Essa
ndoh

Joe S<br />
am- Essa<br />
ndoh

Der Künstler Joe Sam-Essandoh (Visual Artist) schafft Masken, die Materialien aus Ghana mit Stoffen aus europäischem Zivilisationsmüll und der Verpackungsindustrie kombinieren. Abgenutzte und ausrangierte Gegenstände voller Gebrauchsspuren, werden zu eindrucksvollen Kunstobjekten arrangiert. Sam-Essandohs zum Leben erweckte Assemblagen  weisen auf Waren und Rohstoffe hin, die aus Afrika in westliche Länder exportiert werden. So erinnern sie an die "Kolonialwaren" und die bis heute andauernde Ausplünderung des rohstoffreichen Kontinents durch die Industrieländer. Mehr zum Thema finden Sie hier

 

Zum Kunstwerk am Thalia Gauss:

Der Name des Bildes ist „Ausbeutung“. Es ist die Kombination zweier verschiedener Kunstwerke – einem Digitaldruck einer afrikanischen Maske und einem Gemälde, umgeben von afrikanischer Symbolik. In diesem Bild lag der Schwerpunkt auf der Ausnutzung der Komposition,  damit das ganze Stück Arche funktioniert.

Mohammed B
en Cheihk
Badji

Mohammed B<br />
en Cheihk<br />
Badji

Mohammed Ben Cheihk Badji (Bildender Künstler) ist in Dakar, Senegal, geboren und aufgewachsen. Er definiert seine Malerei nicht nur als Mittel, Dinge plastisch darzustellen, sondern vielmehr stellt sich seine Malerei der Aufgabe, Standpunkte mit Farben und Formen auszudrücken. Seine Werke sollen Realitäten wiederholen, verschleierte Ansichten und verdeckte Wahrheiten aufzeigen. Während seiner künstlerischen Laufbahn hat Ben Cheihk unter anderem an zahlreichen Ausstellungen in Senegal und Deutschland teilgenommen.

 

https://www.bencheikh.eu/ 

https://www.abendblatt.de/hamburg-tipps/article207611925/Kreativ-Festival-Hamburg-zeigt-Kunst-im-Landhaus-Walter.html

 

Zum Kunstwerk am Thalia Gauss:

Der Name des Bildes ist „Reise". Die Bewegung von Menschen von Ort zu Ort um zu überleben. Was Sie brauchen, um an ihr Ziel zu gelangeh und was es bedeutet, zu überleben.

Fahe
d Halabi

Fahe<br />
d Halabi

Fahed Halabi wurde am 1. Januar 1970 in Majdal Shams in den Golanhöhen geboren. Diese sind ursprünglich ein Gebiet im Westen von Syrien. Seit dem Sechstagekrieg von 1967 werden die westlichen zwei Drittel dieser Landschaft von Israel besetzt. Seit 2012 lebt Fahed in Hamburg. Er studierte Fine Arts in der Beit Beirl School of Art (HaMidrasha) in Tel Aviv, Israel. Das Beit Berl College ist eine multidisziplinäre akademische Einrichtung, die sich auf Bildung, Gesellschaft, Kunst und Kultur konzentriert. In Beit Berl wird Bildung als wichtiges Mittel zur Förderung des gesellschaftlichen Wandels und der sozialen Gerechtigkeit angesehen, daher lernen israelische Juden und Araber Seite an Seite. Fahed hat an diversen Solo- und Kollektiv-Ausstellungen u. a. in Deutschland, Frankreich, USA und Spanien teilgenommen.

www.fahed-halabi.de

www.instagram.com/fahedhalabiart

 

Zum Kunstwerk am Thalia Gauss:

Der Name meines Kunstwerks ist „Ich werde nicht zurückkehren, bis ich meinen Garten auf Erden gepflanzt habe …“. Ich habe das Bild nach einem Werk des palästinensischen Dichters Ghassan Kanafani benannt. Angesichts des Schreckens dieser Verwüstung kann sie nur direkt zum Ausdruck gebracht werden. Vor dieser Tragödie und Dunkelheit gibt es keinen Platz für Mehrdeutigkeit und Unterstellung. Es ist unser Zustand seit Jahrzehnten und besonders im letzten Jahrzehnt ist unsere Situation schwieriger geworden. Ich frage mich, was Kanafani, der Autor des obigen Zitats, sagen würde, wenn er noch am Leben wäre und wüsste, wie sich unsere Bedingungen auf ihn ausgewirkt haben. Aber trotz dieser Trauer, die uns umgibt, bleibt die Hoffnung auf ein besseres Morgen. Unser Kompass und das Festhalten an der Fortsetzung des Weges ist unsere einzige Option. Vielleicht können wir ein Paradies auf die Erde pflanzen.

 

 

 

 

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