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SPIEGEL-G
espräch

13. November 2018, 20 Uhr
Vergangene Spiegel-Gespräche

Welt in der Krise

Wie kann Deutschland seiner Verantwortung in unruhigen Zeiten gerecht werden?

5. September 2018

 

65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Europäische Union setzt auf Abschottung; durch den Brexit droht ihr selbst der Zerfall. Die Beziehung zu Russland ist auf dem Tiefpunkt, der atlantische Partner unter Trump unberechenbar – und die Sicherheitslage angesichts des islamistischen Terrors angespannt.

 

Über Antworten auf diese Krisen diskutieren die Grünen-Politikerin Claudia Roth, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, und Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz und Autor eines neuen Buchs zum Thema, mit SPIEGEL-Auslandsressortleiterin Britta Sandberg.

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Heimat heute.

Was ist das, wer braucht das und warum wird darum gestritten?

25. April 2018

 

Der Begriff Heimat ist umkämpft. Für den einen ist es ein Ort, für den anderen ein Gefühl.
Der nächste findet die Idee einfach nur suspekt. Heimat und Herkunft geben Geborgenheit oder engen ein, sie werden ersehnt oder verteufelt.
Was kann das heute überhaupt noch sein, in unserer grenzenlosen, dauermobilen Gegenwart: Heimat?
Wie heimisch kann man sich in der Fremde fühlen? Wie fremd in der Heimat?

 

Mit Robert Habeck, Parteivorsitzender der Grünen und Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein,

und der Schriftstellerin Sasha Marianna Salzmann

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Patient Demokratie -

Wie können wir unser politisches System stärken?
13. Dezember 2017

 

Die Sorge um den Zustand der Demokratie in Deutschland und in anderen europäischen Ländern bewegt viele Menschen – aber wie krank ist das System wirklich? Ist der Aufstieg rechter Parteien Symptom oder Ursache für die Verunsicherung? Wie können die demokratischen Strukturen gestärkt werden? Ist der Einzug der AfD in den Bundestag wirklich eine Bedrohung unserer Demokratie?

 

Über diese und andere Fragen diskutieren Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D. und der Historiker, Politikwissenschaftler und Autor Prof. Dr. Herfried Münkler (Veröffentlichung zahlreicher Standartwerke zur Politischen Ideengeschichte und Geschichte des Krieges) gemeinsam mit SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer.

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Deutschland vor der Wahl
Traumlos,wunschlos, glücklich?

18. September 2017

 

Seit 12 Jahren regiert Kanzlerin Angela Merkel, seit vier mit einer Großen Koalition. Und Deutschland geht es ziemlich gut. Wirtschaftlich und gesellschaftlich. Oder? Vielleicht sind wir alle zu träge geworden, vielleicht werden drängende Zukunftsthemen verpasst. Die Große Koalition hatte sich vorgenommen, große Aufgaben anzugehen – ist das gelungen? Die politischen Extreme regen sich, aber was ist mit den gemäßigten Bürgern? Befinden wir uns in einem neuen Biedermeier, in dem die Deutschen ihr Glück in einer permanenten Gegenwart suchen, im Garten und beim Sport?

 

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoǧuz und die Schriftstellerin Juli Zeh diskutieren mit SPIEGELAutor Nils Minkmar diese Fragen und suchen nach Zeichen der Repolitisierung.

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Planet Deutschland

Autoren nicht-deutscher Herkunft über Populismus, Heimat und die Schönheit der Sprache

23. April 2017

 

Die Gäste dieses Abends stammen aus der Ukraine (Grjasnowa), Georgien (Haratischwili) und der Türkei (Zaimoglu). Sie kamen als Kinder in die Bundesrepublik, eroberten sich eine neue Heimat und eine neue Sprache, in der sie heute Geschichten schreiben über die Fremde, das Andere, über Angst, Liebe und Sehnsucht. Was erzählt uns ihre Literatur über Deutschland? Was können wir lernen? Kann ihre Perspektive auf die Bundesrepublik helfen, dieses Land besser zu verstehen, das nur auf dem Papier kein Einwanderungsland ist? Können ihre Erfahrungen nützlich sein, in Zeiten von Populismus und Fremdenfeindlichkeit?

 

Diese und weitere Fragen wird der Literaturkritiker des SPIEGEL, Volker Weidermann, mit den Schriftstellern Olga Grjasnowa, Nino Haratischwili und Feridun Zaimoglu diskutieren.

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Welt aus den Fugen

Wie soll es weitergehen nach Terror, Trump und Aleppo?

11. Februar 2017

 

Der Schriftsteller Navid Kermani trifft zum Auftakt einer Theaterreise durch ganz Deutschland Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz zum Gespräch mit Susanne Beyer, stellvertretende SPIEGEL-Chefredakteurin.

 

Immer nur weiter kann es in einem Europa nicht gehen, das vom Terror bedroht wird, vor dessen Küsten jeden Tag Menschen ertrinken, ein Europa, in dem soziale Gegensätze zunehmen. Dieses Europa traut sich aus Angst vor seinen Gegnern nicht einmal mehr zu streiten und vergisst, dass Demokratie von der harten, wohlgemerkt stets gewaltfreien Auseinandersetzung lebt. Wie können und sollten wir uns in dieser Gemengelage verhalten? Darüber will Navid Kermani, Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, gemeinsam mit anderen laut nachdenken: „Wenn wir schon die Antworten nicht immer haben, müssen wir versuchen, die Fragen präziser zu stellen.“

 

Dieses SPIEGEL-Gespräch live im Thalia ist der erste Termin einer einwöchigen Theaterreise des Kölner Schriftstellers und Orientalisten. Morgens besucht Kermani Schulen und abends wird er an den großen Bühnen der Republik mit jeweils einem anderen Gast über die Perspektiven unserer Demokratien nachdenken. Die Erlöse der Veranstaltung werden gespendet an Avicenna Kultur- und Hilfswerk e.V.


Die weiteren Termine der Theaterreise:
12.02.2017: Schauspiel Frankfurt
13.02.2017: Schauspiel Köln
14.02.2017: Berliner Ensemble
15.02.2017: Staatsschauspiel Dresden
16.02.2017: Kammerspiele München
17.02.2017: Schauspielhaus Düsseldorf

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Am Rande des Nervenzusammenbruchs
7. Dezember 2016

 

Der Zusammenhalt der Europäischen Union ist keine Selbstverständlichkeit mehr: Brexit, soziale Ungleichheiten, der Umgang mit Flüchtlingen und die Uneinigkeit der europäischen Staatschefs belasten die EU. Die Idee eines vereinten Europa hat an Glanz verloren. Gibt es noch Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft?

 

Der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer diskutiert mit der SPIEGEL-Auslandsressortchefin Britta Sandberg über Ursachen, Lösungsideen und die Frage, wie Europa in Zukunft aussehen soll.

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Hass im Internet

Wo sind die Grenzen der Meinungsfreiheit?

27. Oktober 2016

 

Beschimpfungen, Drohungen, sogar Mordaufrufe gehören inzwischen zum digitalen Alltag. Das Netz wird für Desinformation und Hetze missbraucht. Dabei sind Soziale Netzwerke eigentlich ein ideales Instrument demokratischer Diskussionskultur: Online können Interessierte ihre Meinungen und Standpunkte unabhängig von Ort und Zeit auf Augenhöhe austauschen.

 

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und der britische Intellektuelle und Autor Timothy Garton Ash („Redefreiheit – 10 Prinzipien für eine vernetzte Welt“, Carl Hanser Verlag) diskutieren mit SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer über die Debattenkultur in sozialen Netzwerken, die Bedingungen, konstruktiv miteinander zu streiten – und über die Bedeutung einer gesamteuropäischen Öffentlichkeit.

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