Programm > Jung&mehr > Thalia und Schule > Stückempfehlungen > Stückempfehlungen Repertoire TT ab Jg 7

Pippi Langstrumpf
von Astrid Lindgren
Spunk für Alle Ab 8 Jahren
Regie Jette Steckel


„Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut!“ Seit über 75 Jahren verkörpert die Kultfigur Pippi Langstrumpf kindliche Anarchie und Unabhängigkeit wie keine andere. Sie steht für Freigeist und ein untrügliches Gespür für Solidarität und Gerechtigkeit – etwas, das wir in diesen Zeiten vielleicht mehr brauchen denn je? Grundsätzlich gilt: Wunsch und Wirklichkeit! Wer die Welt uminterpretiert, kann sie auch verändern. Hausregisseurin Jette Steckel inszeniert die Geschichte einer außergewöhnlichen Heldin.

 


Paradiesische Bauten
von Peter Thiers
Regie Peter Thiers Ab Jg. 10


Dem Makler Theo Baldachin geht die Zeit aus. Der Immobilienkonzern Paradise stellt ihm ein Ultimatum: Gelingt es ihm nicht, eine heruntergekommene Garage an zwei Wohnungssuchende zu vermieten, wird er sei¬nen Hut nehmen müssen. Während Baldachin darauf hofft, dass die Wohnungsnot ihm in die Hände spielt, schmieden die Wohnungssuchenden beim Besichtigungstermin eigene Pläne. Der Autor und Regisseur Peter Thiers wurde für „Paradiesische Bauten“ mit dem Hamburger Literaturpreis ausgezeichnet.

 


PARADIES
fluten / hungern / spielen von Thomas Köck
Regie Christopher Rüping Ab Jg. 11
Erstaufführung


Ein ICE rast ungebremst durch Europa. Zwei Geschwister stehen vor der Tür des Krankenhauszimmers ihres Vaters. Er hat sich angezündet. Sie trauen sich nicht rein, deshalb müssen sie die große Welt bereisen, um sich selbst zu finden. Bilder ziehen vorbei von historischen und gegenwärtigen Realitäten, von realen Personen und Orten.

 


Der Geizige
oder Die Schule der Lügner von Molière
Regie Leander Haußmann Ab Jg. 10


Geld kann man bekanntlich nie genug haben. Deshalb verkuppelt Harpagon seine Tochter mit einem reichen Witwer. Er selbst stellt der genügsamen Mariane nach, die seinen Sohn liebt. Empört verbünden sich die Kinder mit den anderen Beleidigten und Erniedrigten des Haushalts und unter der Regie von Leander Haußmann kann sich Molières subversive Komik ungehindert entfalten.

 


Ode an die Freiheit
Wilhelm Tell / Kabale und Liebe / Maria Stuart
nach Friedrich Schiller
Regie Antú Romero Nunes Ab Jg. 11


Wirklich frei fühlt sich Schillers Wilhelm Tell nur in der Wildnis. So ist sein Ruf in den Schweizer Bergen auch immer eine „Ode an die Freiheit“. In „Kabale und Liebe“ wird für Luise Miller ein freizügiges Liebesgeplänkel zum todernsten Zumutungsspiel im engen Familienkreis. Sehr begrenzt ist auch der freie Raum, in dem sich Maria Stuart bewegt. Seit neunzehn Jahren in Kerkerhaft, befindet sie sich im ewigen Duell mit Königin Elisabeth.

 


(R)Evolution
Eine Anleitung zum Überleben im 21. Jahrhundert von Y. Ronen und D. Schaad
Inspiriert von Yuval Noah Harari
Regie Yael Ronen Ab Jg. 9


Yael Ronen entwirft eine Welt, in der sich die Figuren mit den Herausforderungen der nächsten Evolutions¬stufe, dem Homo Digitalis, konfrontieren die eigene Bedeutungslosigkeit, symbiotische Beziehungen mit künstlicher Intelligenz und digitalen Diktaturen. Und was bedeutet das Ganze eigentlich für den sogenannten „freien Willen“? Die israelische Regisseurin und Autorin Yael Ronen ist bekannt für ihre originellen und humorvoll-provokanten Auseinandersetzungen mit aktuellen Kontroversen.

 


Auerhaus
von Bov Bjerg
Regie Franziska Autzen Ab Jg. 10


Frieder hat versucht sich umzubringen. Damit das nicht wieder passiert, ziehen seine fünf besten Freunde mit ihm in das leerstehende Haus seines Großvaters, das Auerhaus. Dort gibt es kaum Regeln. Nur das Klauen wird zur Pflicht erklärt, um die Haushaltskasse aufzubessern. Abgesehen davon werden neben den Abi-Vorbereitungen Parties gefeiert, wird mit Drogen und freier Liebe experimentiert. „Auerhaus“ feiert die Unschuld der Provinz, der Jugend und des Moments. Aber vor allem die Gemeinschaft.

 


Räuberhände
nach dem Roman von Finn Ole Henrich
Regie Anne Lenk Ab Jg. 11


In ihrer Schrebergartenlaube Stambul lernen Samuel und Janik fürs Abitur und träumen von der Zukunft. Während Janik versucht, sich von seinen wohlsituierten Eltern zu distanzieren, bemüht sich sein bester Freund Samuel, Sohn einer Alkoholikerin, um geordnete Normalität. Als ihre Freundschaft durch einen einzigen Abend zu zerbrechen droht, reisen sie kurzerhand nach Istanbul. Ein intensiver, berührender Schauspielabend, über die großen Fragen Heranwachsender.

 


Tschick
von Wolfgang Herrndorf
Regie Christopher Rüping Ab. Jg. 8


Maik und Tschick, zwei vierzehnjährige Außenseiter, die nichts zu verlieren haben, außer ihre Einsamkeit, machen sich mit einem geklauten Lada auf den Weg in die Walachei, durch eine surreale Mondlandschaft voller merkwürdiger Menschen, irgendwo entlang der deutschen Autobahnen. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden, dem besten Sommer des Lebens, von Freundschaft und erster Liebe: eine Abenteuerreise ins Unbekannte.

 


Hamlet
von William Shakespeare
Regie Jette Steckel Ab Jg. 11


Als Hamlet nach Hause kommt, ist alles anders: sein Vater tot, die Mutter neu verheiratet mit dem Bruder ihres verstorbenen Mannes. Dieser führt nun die Staatsgeschäfte. Nachts erscheint Hamlet der Geist des toten Vaters, beschuldigt den eigenen Bruder des Giftmords und fordert Hamlet zur Rache auf. Die Welt ist aus den Fugen. Aber was tun? Hamlet jedenfalls kommt dem Willen zur Tat eine diffuse Handlungsunfähigkeit dazwischen. Der Wahnsinn, den er bei klarem Verstand als Maskierung wählt, wird zunehmend Realität. Bis weder den anderen noch sich selbst mehr zu trauen ist. Nicht einmal der geliebten Ophelia.

 


Weitere Stücke des Repertoires, die wir für Jugendliche empfehlen, werden im Laufe der Spielzeit wiederaufgenommen.