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Foto-Ausstellung "sichtbar unsichtbar"

Ein Kooperationsprojekt von Thalia Treffpunkt und Leben mit Behinderung e.V. 

 

Wer macht eigentlich die Regeln in unserer Gesellschaft?
Warum dürfen manche Menschen über andere bestimmen?
Was passiert, wenn man anders fühlt und anders denkt als die Mehrheit?
Wie schnell fühlen sich Menschen von Normativität überfahren und von der Gesellschaft nicht gesehen?

 

Die drei Eisenhans-Theatergruppen haben sich mit dem Anders-Sein beschäftigt. Sie haben Interviews mit Menschen geführt, die irgendwie anders leben. Sie haben Gedichte geschrieben, sich in die grausamen Tiefen der Gedanken von Menschen begeben und sichtbare und unsichtbare Räume betreten. Und sich gefragt: Was ist eigentlich ein Freak und was macht ihn aus?

 

„Alles sein können, nur nicht mehr brav und unsichtbar sein müssen.
Nicht gehorchen müssen. Mitbestimmen, mitgestalten, mitspielen dürfen.
Es geht nicht um Anarchie, sondern darum,
wie wir uns eine Gesellschaft vorstellen,
in und an der alle teilhaben.“

 

Die Mitwirkenden der Eisenhans-Theaterprojekte Tjark Alpers, Tobias Bartsch, Nils Dombrowski, Philipp Leonard Gaffke, Dagmar Harth, Fritzi Hartung, Arne Hauschild, Florian Holz, Mia Kock, Patricia Kohrs, Lara Marie Kruse, Mirco Kuball, Mila-Zoe Meier, Datis Pourian, Philip Riedel, Lina Strothmann, Antonio Tödten, Timo Weymann; Martina von Castel, Florian Holz, Maike Inselmann, Anna Krutzke, Jan-Uwe Macketanz, Sarah Müller, Fabian Pietzcker, Ben Reinhard, Bianca Reinhardt, Felina Reinhardt, Marcel Ruppach, Canan Salman, Andre Sander, Paul Schiller, Noam Schwenk, Luca Serafin, Lena Steinemann, Daniel Tietjen, Lusala Vumbi-Loko, Christian Wismer; Felix Hentschel, Katharina Jarchau, Stefanie Pfau, Lynn Tiedemann, Mathilda Wegener.

Assistenz Biko Erki, Mira Houkes, Franka Vögel, Neele von Döhren, Kathrin Wydra

Leitung Marat Burnashev, Katja Meier, Lea Wendschuh, Victoria Raffetto Cavallo (alle Regie)

Realisation Peter Bruns (Fotos), Nadja Rix (Konzeption) und Herbert Enge (Koordination)

 

Die Fotoausstellung wird vom 2. - 25. September 2024 in der Rathausdiele im Hamburger Rathaus zu sehen sein.