Lessingt
age

Um alles in der Welt - Lessingtage 2020
19. Januar bis 9. Februar 2020

Die „Lessingtage – Um alles in der Welt“ drehen sich 2020 unter anderem um die Herausforderungen, die klima­- und kriegsbedingte Migrationsbewegungen mit sich bringen.
Zur Eröffnung im Großen Haus zeigen wir „Orest in Mossul“ in der Regie von Milo Rau – die Aufsehen erregende Produktion der klassischen Tragödie vor dem Hintergrund der politischen Konflikte im Irak. Im Thalia in der Gaußstraße werden zum Festivalauftakt Formen der Selbstbestimmung in postkolonialen Gesellschaften beleuchtet, u.a. mit der Uraufführung von „Hereroland – Eine deutsch­namibische Geschichte“ in der Regie von David Ndjavera und Gernot Grünewald, sowie dem provokant­utopischen „Reverse Colonialism“ von Ahilan Ratnamohan. Den Abschluss bildet der umweltpolitische Thriller „Arctic“, den die belgische Regisseurin Anne­-Cécile Vandalem im CinemascopeSetting aus der Perspektive einer bestürzend nahen Zukunft im grönländischen Eis erzählt.

Während des zweiwöchigen Festivals freuen wir uns auf die Möglichkeit zu regem interkulturellen Austausch mit Künstlern u.a. aus Australien, Belgien, der Demokratischen Republik Kongo, Frankreich, Irak, Island, Kamerun, Namibia, Nigeria, Mexiko, Österreich und den USA.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, Mara und Holger Cassens-Stiftung, K. S. Fischer Stiftung,   Hamburger Volksbank, Udo Keller Stiftung Forum Humanum, Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung

 

Der Vorverkauf startet am 1. November 2019